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Der praktische Kleegrasbau : kurz und bündig gefaßte, auf Erfahrung begründete Anleitung zum Kunstfutterbau / von A. Nowacki
Entstehung
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158 Die praktiſche Ausführung und Behandlung der Kleegrasſaat.

wir 900 hl Gülle, ſo berechnen ſich 349 kg Phosphorſäure pro Hektar, uſw.

Die Ergänzung der Gülle an Phosphorſäure iſt hier alſo eine weit vollkommenere, aber auch eine bedeutend koſt⸗ ſpieligere, als wir oben bei Beſprechung des Superphosphates und des Thomasſchlackenmehles angenommen haben.

Es wird indeſſen für gewöhnlich weder uötig, noch lohneud ſein, die Phosphorſäure in ſo großer Menge anzuwenden, daß das ſämtliche Ammoniak der Gülle gebunden wird. In Er⸗ mangelung maßgebender Verſuche erſcheint es mir vorläufig rat⸗ ſam, die Ergänzung der Gülle an Phosphorſäure höchſtens ſo weit zu treiben, daß die Phosphorſäuremenge der Stick⸗ ſtoffmenge gleich wird. An Geſamtſtickſtoff haben wir in der Gülle 190 g, an Phosphorſäure dagegen nur 54 g; es bleiben alſo zu ergänzen 136 g Phosphorſäure. Zu dieſer Ergänzung ſind erforderlich auf je 1 hl Gülle:

a) von einem Superphosphat mit 30% lösl. Phosphorſäure 1360 g

) 7 82 9 1

9 3 7 47,6 3 320 d) flüſſiger Phosphorſäure 20 680 (Dieſe 680 g ſind reichlich= 500 cm*= 0,5 Liter.)

Ich bitte den geneigten Leſer, dieſe ermäßigten Zuſätze mit den vorhin(S. 157) angegebenen, von A. Grete berechneten Zahlen zu vergleichen.

Nach den ermäßigten Zuſätzen werden, mit Einſchluß der in der Kuhgülle urſprünglich ſchon vorhandenen Phosphor⸗ ſäure, im ganzen zugeführt:

Phosphorſäure pro Hektar Mit 100 hl verbeſſerter Gülle... 19 kg. 200 7 1* 77 38 7 11 300 7 9.. 57 1 71 400 1 77 7 8 8. 76 71 77 500 77 71 7* 1 5 5 95 77 7* 600/ 71* 71* 6 7 55 114* 700 9, 7,... 133 800 7 1 7*.. 7. 152 7 7 9⁰0 7.. 171 1000 5 190 1

Wenn wir berückſichtigen, daß die Mehrzahl der ſchweize⸗ riſchen Wirtſchaften in der Lage iſt, jährlich an Gülle mehr als 600 hl pro Hektar auf ihre Wieſen zu fahren, ſo zeigen dieſe