——
Betriebsweiſe der Schäfereien und hauptſächliche Richtungen. 57 zwiſchen dem fünften und achten Jahre anfängt, in der Nutzung nachzulaſſen, ſowohl was die Qualität der Wolle, als auch die des Fleiſches anbelangt. Es erſcheint daher an⸗ gezeigt, die Mutterſchafe ſpäteſtens nach dem achten Jahre auszumerzen. Nach welchem Mengenverhältnis eine Zucht⸗ herde zuſammengeſetzt ſein muß, iſt leicht auszurech nen. Auf 100 Mutterſchafe, deren Zulaſſung zum Bock mit 2 ½ Jahren erfolgt, kommen:
gegen 3 Jahre alte Tiere 35 Stück 77 4 77 77 71 33 77 5 32
7
Summa 100 Stück.
Dieſe 100 Schafe geben im Mindeſtfalle 85 Läm⸗ mer, zur Hälfte männliche und zur Hälfte weib⸗ liche. Es beſteht demnach der weibliche Nach⸗ wuchs weiter aus: neugeborenen Lämmern (ſolche, die vor dem 6. Monat ſterben, nicht
mitgerechnet) 60 Stück, ein Jahr alten Tieren 36„ zwei„„„, 86„
Summa 113 Stück.
Die 100 Mutterſchafe benötigen zum Sprunge. 2 Böcke Reſerve⸗, reſp. Suchböcke.. 2„ heranwachſende Lammböcke, die ſpäter als Such⸗
böcke Verwendung finden..32.
Summa 6 Böcke.
Werden die Hammellämmer bis zum Ende des
erſten Jahres gehalten, ſo beträgt die Anzahl
(ſolche, die das Alter von 6 Monaten nicht er⸗ reichen, nicht mitgerechnet).... 40 Stück. Damit ſtellt ſich die notwendige Stückzahl einer aus 100 lammfähigen Mutterſchafen beſtehen⸗ den Zuchtherde, die ſich ſelbſt ergänzen ſoll, ein⸗ ſchließlich Lämmer auf 3..259 Stück. Werden die Hammellämmer erſt nach dem erften Lebens⸗ jahre verkauft, ſo vergrößert ſich die Herde. Im allgemeinen


