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Johnes Gesundheitspflege der landwirtschaftlichen Haussäugetiere : mit besonderer Berücksichtigung der Fütterungslehre
Entstehung
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Tieriſche und pflanzliche Paraſiten. 23

vor allem durch die von ihnen hervorgerufenen Reizungszuſtände und zum Teil wohl auch durch Nahrungsentziehung ſchädigen, thun dies die bei unſeren Haustieren meiſt in Blaſenform(als ſogenannte Blaſen⸗ würmer) auftretenden, im Gewebe der Organe lebenden Ammenformen dadurch, daß ſie bei ihrer Einwanderung vom Darme aus Schmerzen und Entzündungen her⸗

vorrufen und beiihrer Ent⸗, wicklung zu den zum Teil 1 h fauſtgroßen Blaſenwür⸗ 8 5 mern(j. z. B. Fig. 23, 24) 5 5 durch Druck auf das um gebende Gewebe nachteilig einwirken. Wichtig ſind: Der Einſiedlerband⸗ A wurm(Taenia solium) des Menſchen(Fig. 19), A 23 m lang; Blaſen⸗

wurm: Schweinefinne (Cysticercus cellulosae) Fig. 20), hirſekorn⸗ bis doppelterbſengroß, überall im Bindegewebe. Der gemäſtete Bandwurm (Taen. saginata s. medio- canellata)(Fig. 21), haken⸗ los, 46 m lang; Blaſen⸗ wurm: Rinderfinne (Cyst. inermis); gleich groß, wie die Schweine⸗ finne, im Bindegewebe, beſonders der inneren Kau⸗ muskeln und des Herzens. Der dreigliederige Fig. 22. Der drei⸗ Bandwurm des Hundes gliedrige Band⸗ ;. L. wurm(Taen. echi- (Taenia echinococcus) nococcus). (Fig. 22), 34 mm lang.

Derſelbe tritt jedenfalls in zwei verſchiedenen, ſchwer unterſcheidbaren Formen auf: a. als Taen. echinococcus cysticus, die gewöhnliche Form; Blaſenwurm: der Tierhülſenwurm oder die Echino⸗ coccusblaſe, haſelnuß⸗ bis apfelgroße Blaſen(Fig 23), deren Innenfläche mit zahlreichen kleinen Körnchen, Brutkapſeln, beſetzt iſt, in denen ſich die Kopfanlagen entwickeln; in faſt allen Organen, bei Schweinen und Wiederkäuern, beſonders Leber(Fig. 24) und Lunge derſelben; b. Taen. echinococceus alveolaris, die ſeltenere Form; Blaſenwurm: der vielfächrige Tierhülſenwurm(Echinococcus multilocularis)

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Fig. 21. Der gemäſtete Bandwurm (Taenia saginata). De.