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Johnes Gesundheitspflege der landwirtschaftlichen Haussäugetiere : mit besonderer Berücksichtigung der Fütterungslehre
Entstehung
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Tieriſche und pflanzliche Paraſiten. 21

ſchiedenem inneren Bau, immer aber mit Haftapparaten(Saugnäpfen oder Haken) verſehene Würmer. 1. Ordnung. Bandwürmer(Cestodes). Plattwürmer ohne Mund und Darm, die ſich durch einen ſehr entwickelten Generationswechſel in der Weiſe fortpflanzen, daß ſich aus einer, mit einer oder mehreren Kopfanlagen verſehenen, als Amme bezeichneten geſchlechtsloſen Zwiſchenform,(die entweder aus einer mit Flüſſig⸗ keit gefüllten Blaſe[Blaſenwurm, Finne, Cysticer- cus], oder aus einer Blaſe ohne Flüſſgkeit [Cysticercoid], oder einem ſoliden, wurmartigen Körper Plerocercus] beſteht), auf ungeſchlecht⸗ lichem Wege der geſchlechtsreife Bandwurm, aus dieſem aber wieder auf geſchlechtlichem Wege die Fig. 14. Balantidium coli. ungeſchlechtliche Ammenform in regelmäßigem Gergröß. 309.) Wechſel entwickelt, und zwar auf folgende Weiſe. Jede der z. B. in den Blaſenwürmern ent⸗ haltenen Kopfanlagen, welche bereits den Kopf des ſpäteren Bandwurmes bildet, beſitzt 4 Saugnäpfe, einzelne außerdem noch einen ſogenannten Hakenkranz(Fig. 19 a), während andere hakenlos ſind. Gelangen die

Fig. 15. Schweine⸗ Fig. 16. Erſte finne mit ausge⸗ Anlage des Band⸗ ſtülpter Kopfanlage wurmes mit den

(Vergröß. 5) L. ſich aus dem hin⸗

teren Teile des Halſes abſchnü⸗ renden Gliedern. (Vergröß. 5) L.

Fig. 17. Zwei reife Glieder vom

Einſiedlerband⸗

wurm mit der

Fig. 18. Ein kleiner, ſechshakiger, nach veräſtelten Ge⸗

Verdauung der Eiſchale frei gewordener bärmutter Ver⸗ Bandwurmembryo. De. größ. 3) L.

Blaſenwürmer, z. B. Finnen mit dem Fleiſche(Fig. 20) in den Magen und Darm eines neuen Wirtes, ſo werden ſie dort zunächſt durch Ver⸗