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Johnes Gesundheitspflege der landwirtschaftlichen Haussäugetiere : mit besonderer Berücksichtigung der Fütterungslehre
Entstehung
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20 Aeußere Krankheitsurſachen. Aus der Ordnung der Sarcoſporidien: die in den Muskelſchläuchen der meiſten unſerer Haustiere, beſonders des Schweines, ſchmarotzenden Mieſcher'ſchen⸗Schläuche (Mischeria)(Fig. 11 und 12] und die beſonders im Binde⸗ gewebe des Schafſchlundes vor⸗ kommenden Pſoroſpermienſäck⸗ chen(Balbianiden,(Fig. 13a). 3. Klaſſe Infuſorien. Ebenfalls einzellige Lebeweſen, deren Protoplasma aber in eine Mark⸗ und eine Rinden⸗ ſchicht getrennt, bei denen viel⸗ fach ſchon eine Mund⸗ und eine Afteröffnung vorhanden iſt und die an der Oberfläche Fig. 11. Mieſcher'ſche⸗Schläuche im Schweine⸗ mit Wimpern in verſchiedener ffleiſch(Vergröß. ca. 6 7). L. Größe, Zahl und Anordnung bedeckt ſind.. Sie zerfallen in Geißelinfuſorien und Wimperinfuſorien, treten bei unſeren Haustieren wohl aber kaum als Krankheitserreger auf. In ſehr großen Mengen und den verſchiedenſten Formen ſind ſie bei jedem geſunden Tiere im Panſen der Wieder⸗ käuer und im Blinddarm des Pferdes und Schweines (hier beſonders das Balantidium coli, Fig. 14) zu finden.

II. Paraſitierende Würmer (Vermes).

Skelettloſe Tiere mit ſeitlich

ſymmetriſchem, abgeplattetem oder cylindriſchem Körper ohne glied⸗ maßenartige Anhänge. Hierher ge⸗ hören die meiſten und gefährlichſten tieriſchen, als Eingeweidewür⸗ Fig. 13. Pſoroſpermienſäck⸗ mer bezeichneten Paraſiten. Nur cen im Shaͤſſählnnd⸗ die wenigſten verbringen ihre ganze 1 Lebenszeit in ein und demſelben Wirte; meiſt verleben ſie ihre Jugend- und Entwickelungsformen im Freien oder einem anderen Wirte; ein Wechſel des Aufenthaltes, der als Wanderung bezeichnet wird. Letztere erfolgt meiſt paſſiv.

Fig. 12. 1. Klaſſe Plattwürmer(Platodes). In band⸗ Mieſcher'ſcher förmigen Kolonien zuſammen oder einzeln lebende, blatt⸗

Schlauch(Ver⸗. 22.. 6 größ. ca. 39 si. oder zungenförmige, zwittrige Würmer von ſehr ver⸗

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