Mergelböden. 4 175
„wenda wächſe. Weizen und Spelz kommen noch fort, werden aber in naſſen zujeeha Jahren von Treſpe, Schmiele, Riſpengras und Hahnenfuß überwuchert. dſel, Wegen der Schwierigkeit der Bearbeitung eignet ſich dieſer it, af Boden bei ſeiner Begünſtigung des Graswuchſes beſſer zum Wieſen⸗
als zum Ackerbau.
5. Klaſſe: Naßkalter Tonboden.
5
nicht Untergrund undurchläſſig. Ober⸗ und Untergrund meiſt eiſen⸗ altheja ſchüſſig. Dem Gefüge und Beſtande nach bald fetter Ton, bald teigt n magerer Ton oder Tonletten; der Letten gegen 50% ſtaubförmigen Tonbode Sand enthaltend. Wenig dankbar. Drainieren! ter d Trägt als Acker⸗, oder beſſer als Wieſenland benust, dieſelben Gewächſe, wenn auch viel unſicherer, wie Klaſſe 3 und 4. gen d a 6. Klaſſe: Reiner Tonboden. Eöpfertom) Gehalt an abſchlämmbarem Ton über 90%. Für die Zwecke des Ackerbaues nicht wh Ibar weil zu zähe, ind She zu ſteif, zu dicht, zu widerſpenſtig; eher noch als Wieſenland zu benutzen. nd ga Dagegen gutes Material für die Ziegel⸗, Röhren⸗ und Porzellan⸗ fabrikation. Pei V. Hauptgruppe: Mergelbodenarten. Tunboi In dieſe Gruppe gehören die Böden, die durch einen hohen, ker⸗ m aber nicht übermäßigen Kalkgehalt(5— 50%) ausgezeichnet ſind. beid Der Kalk iſt der charakteriſierende Beſtandteil; der zweite weſent⸗ liche und oft überwiegende Beſtandteil iſt der Ton. Als ander⸗ d Noe⸗ weitige Beſtandteile kommen vor: Steine, Sand, Humus. Jeder Mergel enthält alſo Kalk und Ton, und zwar ſind die Kalk⸗ und Tonteilchen in den eigentlichen Mergelböden ſo gleichmäßig und innig miteinander gemiſcht, daß ſie auf mechaniſchem db zie Wege(durch Schlämmen) nicht voneinander getrennt werden können. h lüs Man erkennt die eigentlichen Mergelböden daran, daß ſie bei der Salzſäureprobe ſtark und gleichmäßig aufbrauſen. Doch ſtellen twiſ wir die Mergelböden, die über 50% Kalk enthalten(Kalkmergeh, 4 nicht in die Gruppe der Mergel⸗, ſondern in die Gruppe der Kalk⸗ dut böden. Andererſeits rechnen wir kalkreiche Verwitterungsböden, in jen g denen größere und kleinere Kalkſteinſtücke vorkommen, und die dem⸗


