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Sandböden. 167
ſchon ein: Sandluzerne, Lupinen, Wundklee, Serradella und Spörgel. Kleegrasgemenge als Mähefutter nicht ſo ausgiebig, als Wickhafer⸗ gemenge. Zur Weide, beſonders für Schafe, eignen ſich Weißllee mit Thimothe⸗ und engliſchem Raigras.
Häufige ſchädliche Unkräuter des lehmigen Sandbodens ſind:
Kornblume, Centaurea Cyanus— Kornrade, Agrostemma Githago
— und Hederich, Raphanus Raphanistrum. Ebenfalls häufig, aber weniger ſchädlich ſind: Knöterich, Scleranthus annuus— Frühlings⸗ ehrenpreis, Veronica verna— und dreifarbiges Veilchen, Viola tricolor.
4. Klaſſe: Gemeiner Sandboden.
Meiſt grobkörnig. Nur in feuchtem Zuſtande etwas bündig. Gehalt an Ton unter 5%.
Von Halmfrüchten gedeiht hier nur noch der Winterroggen.
Kartoffeln liefern geringen Ertrag, aber vorzügliche, geſunde Saatware. Von anderen Hackfrüchten kommen noch fort Möhren und Waſſerrüben(Räben).
Futtergewächſe: Lupinen, Wundklee, Serradella, Buchweizen und Spörgel.
Zur Schafweide: Weißklee, engliſch Raigras und Thimothe unſicher; am ſicherſten Schafſchwingel.
Namentlich mit Hülfe der Lupine iſt es möglich, dieſem Boden noch einen leidlichen Ertrag abzugewinnen, oft aber dürfte es vor⸗ zuziehen ſein, ihn durch Bepflanzung mit Föhren(Kiefern), Akazien, Birken, Eſpen, Schwarz⸗ und Pyramidenpappeln zur Holzzucht zu verwenden.
Von den Pflanzen, die den gemeinen Sandboden kennzeichnen, wollen wir, außer den bereits genannten land⸗ und forſtwirtſchaft⸗ lichen Kulturgewächſen, noch folgende hervorheben:
Heidekraut, Calluna vulgaris. Beſenpfriemen, Sarothamnus scoparius. Königskerze, Verbascum thapsiforme. Katzenklee, Trifolium arvense. Grasnelke, Armeria vulgaris. Hungerblümchen, Erophila verna. Sandwegerich, Plantago arenaria. Sandlieſchgras, Phleum arenarium.


