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Praktische Bodenkunde : Anleitung zur Untersuchung, Klassifikation und Kartierung des Bodens / von Anton Nowacki
Entstehung
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1. Die angeſtammten Böden. 29

Oem chbett ſtein war durch Verwitterung ſo weich geworden, daß es ſich mit ent. dem Spaten abſtechen ließ wie im Schwemmlande der Ziegellehm. rüt Am Südrande des Adlisbergs bietet der Loorenkopf 690 m ü. d. M. eine herrliche Ausſicht in das wald⸗ und wieſenreiche einer Gelände von Pfaffhauſen und Wytikon mit dem friedlichen Kirchlein, 34 und darüber hinaus links nach dem Greifenſee, rechts nach dem ett nterſt örmig ver⸗ ngern nten. ſtein⸗ 12 m Vor⸗ öhlen von einer und blich⸗ viab⸗ dem g, ſo kergel der gand, Abb. 1. Senkrechter Schnitt durch eine Kiesgrube am Loorenkopf bei Zürich. Zu unterſt anſtehend dem Nagelfluh, darüber Sandſtein der Molaſſe, zu oberſt eine ſchwache Schicht von Glaziallehm. n am nere⸗ Zürichſee, während Säntis, Bachtel, Mürtſchenſtock und Glärniſch aus der Ferne herübergrüßen. aſſer⸗ Direkt unter dem Ausſichtspunkt befindet ſich eine Kiesgrube. robe⸗ Das anſtehende Geſtein iſt aber nicht Schwemmlandskies, ſondern 3 als Nagelfluh, alſo ein Konglomeratgeſtein, das hier durch Verwitte⸗ Ge⸗ rung des Bindemittels ſo loſe geworden iſt, daß man das Material

als Straßenſchotter benutzen kann. Abb. 1.