201
Fünfzehntes Kapitel. Druſch und Ertrag.
oh u. Hekto⸗: eis von Korn in Han zee Preis des b16 Bund
Hektolit. Bunden gewicht Hektoltter Stroh
kg Frk. Irk.
Von 1822.—1832 25,42 960,77— 19,44 25,98 „ 1833— 1842 29,78 758,14— 18,28 30,18 1843—1852 27,28 985,43— 18,80 22,63
„ 1853— 1862 26,05 1123,90 74,75 24,12 29,69 „ 1863— 1872 26,28 665,55 74,50 20,71 32,49 1873 19,75 859,57 76 28,28 28,23 1874 33,76 879,48 74 17,93 30,37 1875 35,83 814,46 76 20,03 48,29 1876 26,43 838,15 78 22,01 32,90
Das Bund in Panis verkäufliches Richtſtroh wog durch⸗ ſchnittlich 5 ½ kg. Das Bund Krummſtroh, welches auf dem Gute verbraucht wurde⸗ wog durchſchnittlich 6 kg; die„Rees⸗ bunde“, welche aus den abgeſchlagenen Ähren und den kurzen Halmen beſtehen, die aus der Dreſchmaſchine kommen und als Schaffutter dienen, 8 kg; der Sack Spreu 10 kg.
Die von den Herren Dailly nachgewieſenen Unterſchiede zwiſchen den Ernten kommen hauptſächlich von den für die Weizenvegetation mehr oder weniger günſtigen Jahren.
Ein recht merkwürdiges Zuſammentreffen iſt es, daß die durchſchnittliche Anzahl von Körnern, welche eine Ähre enthält, häufig gleich der Zahl von Hektolitern iſt, welche man pro Hektar erntet. Um dieſen Durchſchnitt zu beſtimmen, hat Pom⸗ mier geraten, dem Weizenfelde 3 große, 3 kleine und 3 mittlere Ähren zu entnehmen, dieſe Ähren zu entkörnen und die erhaltene Anzahl von Körnern durch 9 zu teilen.
Dieſes Zuſammentreffen kommt daher, daß die durchſchnitt⸗ liche Anzahl von Weizenähren, welche auf einem Hektar ſteht, häufig gleich der durchſchnittlichen Anzahl von Körnern iſt, welche ein Hektoliter enthält: beiderſeits ungefähr 3 Millionen. Man hat alſo bei durchſchnittlich 25 Körnern pro Ähre 75 Mil⸗ lionen Körner pro Hektar, das heißt 25 Hektoliter.


