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Der Weizenbau / von Eug. Risler. Übers. und mit Anmerk. vers. unter Berücksicht. deutscher Verhältnisse von W. Rimpau
Entstehung
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198 Fünfzehntes Kapitel. Druſch und Ertrag.

das Gemäß angefüllt wurde. Die Körner lagern ſich ganz ver⸗ ſchieden, je nachdem ſie langſam, oder mit einer gewiſſen Schnel⸗ ligkeit eingethan wurden; die Geſtalt des Gefäßes welches für die Beſchickung mit Korn beſtimmt iſt, kann einen Einfluß aus⸗ üben; endlich iſt das Korn je nach ſeinem Feuchtigkeitsgrade mehr oder weniger ſchlüpfrig: die feuchten und runzligen Körner laſſen die größten Hohlräume zwiſchen einander.

Die Lagerung der Körner wird noch ſehr erheblich ge⸗ ändert, wenn man eine Feſtlagerung bewirkt, indem man das Gemäß während der Füllung anrüttelt: Auf dieſe Weiſe kann man das Gewicht eines beſtimmten Volumens Weizen bedeutend vermehren. Die Menge Körner, welche durch Anrüttelung in das Gemäß hineingeht, kann bis zu 8 kg pro Hektoliter ſteigen, wie folgende Verſuche beweiſen:

Gewicht des Hektoliter Weizen

Ohne Beſtimmt, nachdem er

der nuenfted Anrüttelung durch Stöße zu⸗ nn⸗ beſtimmt. ſammengerüttelt war. 6 kg kg kg Landweizen 79,550 86,750 7,200 Dicker Spaldingweizen, 1. Verſuch 79,200 85,800 6,600 2 79,100 85,800 6,700 3. 87,040 7,940 4. 87,920 8,820

Nach Iſ. Pierre wog 1 hl Weizen: Chicot⸗Weizen Frane⸗Weizen

kg kg

Ohne Anrüttelung... 76,5 78,8

Nach drei Stößen... 80,0 82,3 Angerüttelt bis es nichts

mehr nützte.... 81,3 84,7

J. Reiſet fügt hinzu:Um zu vergleichbaren Verſuchen über das Gewicht eines Hektoliters Korn zu gelangen, befolgt