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Anleitung zum Getreidebau auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage / von Anton Nowacki
Entstehung
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1. Keimung. 49

Die Figuren 36 bis 39 beziehen ſich auf Weizenkörner, die in der Milch⸗ oder Grünreife gertc im friſchen Zuſtande aus den Spelzen genommen und dann an der Luft getrocknet wurden, die alſo keine Gelegenheit hatten, weder auf dem Halme normal aus⸗

Fig. 33. Normale Keimung des Hafers, Avena sativa, am 7. Tage unach der Ausſaat. Drei Keimwurzeln. Natürliche Größe.

Fig. 34. Normale Keimung des Spelzes, Fig. 35. Unregelmäßige Keimung des gemeinen

Tritioum Spelta. Das AÄAhrchen, das Weizens, Triticum vulgare. Die Spitze des am 14. Dezember 1884 auf dem Felde Hälmchens iſt zwiſchen der äußeren und inneren ausgegraben wurde, hat aus ſeinen beiden Lage der Fruchtſchale fortgewachſen, um erſt am Körnern je ein Pflänzchen mit fünf oberen Ende der Frucht hervorzubrechen. Wurzeln entwickelt. Die Wurzelhaare Natürliche Größe.

ſind nicht mitgezeichnet. der natür⸗ lichen Größe.

zureifen, noch in Verbindung mit dem Halme in der Garbe nach zureifen.

Bei den in Fig. 36 und 37 ſkizzierten Keimungen iſt die Spitze des Hälmchens in den Mehlkörper hinemgewachſen und in ihm ſtecken geblieben. Da das Wachstum dabei nicht zum Stillſtand gelangte ſo iſt die Schale nachträglich geſprengt an den. und das Hälmchen

Nowacki, Getreidebau. Dritte Auflage. 4