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12) Heracleum sphondylium, Bärenklau, hat zwar einen ziemlich reichlichen, nahrhaften Blattwuchs, wird aber bis zur Heuerndte hartſtenglich.— 13) Peucedanum Silaus, p. officinale, Wieſenhaar⸗ ſtrang, häufig auf torfigen und thonigen Wieſen und hier nicht gerade ſchlecht.— 14) Daucus carotta und Pastinaca sativa, wilde Möhre, wilde Paſtinake, häufig auf mittelguten Wieſen; hartſtenglig.— 15) Cir- sium oleraceum, Gemüſediſtel, auf mittelguten Wieſen, noch ziem⸗ lich nahrhaft.— 16) Primula, Schlüſſelblume, Campanula, Glo⸗ ckenblume, Euphrasia, Augentroſt, Stellaria, Sternblume, Bellis, Gänſeblume, u. v. a. zwar häufig vorkommende, aber ſehr wenig ausgebende Pflanzen gehören noch in dieſe Abtheilung.
3. Schlechte Wieſenpflanzen.
1) Carex acuta, c. vulpina u. a. verſchiedene Seggen(Ried⸗ gräſer).— 2) Scirpus palustris, s. caespitosus, s. lacustris, Binſen.— 3) Eriophorum polystachion, Wollgras.— 4) Juncus conglomeratus, j. effusus, j. buffonius, Simſen.— 5) Equisetum palustre, e- lim- mosum, Schachtelhalm. Sämmtlich, wie alle Halbgräſer und Sim⸗ ſen, Pflanzen des ſauren, ſumpfigen oder torfigen Bodens, welche wenig oder gar nicht nähren und vom Viehe höchſt ungern verzehrt werden.— 6) Caltha palustris, eben ſo ſchlechte Sumpfpflanze.— 7) Rumex acetosa, r. acetosella, Ampfer, hat eine dem Vieh unge⸗ ſunde Schärfe.— 8) Ranunculus flamula, r. bulbosus, r. scelera- tus, r. repens, ſchlechtere und ſcharfſaftige Ranunkelnarten.— 9) Euphorbia cyparissias, e. palustris, Wolfsmilch, erſtere auf trocknen, ſandigen, letztere auf ſumpfigen Wieſen; giftig.— 10) Ono- nis spinosa, Hauhechel, auf vernachläſſigten, trocknen Wieſen.— 11) Rinanthus crista galli, Hahnenkamm(Klapperkraut), nimmt auf trocknen mageren Wieſen leicht überhand, läßt vor der Henerndte ſchon einen Theil des Saamens fallen und beſitzt alsdann nur noch ganz geringen Antheil von Nahrungskraft; macht die Wieſe immer magerer und verdrängt die guten Pflanzen in gleichem Maße.— 12) Colchicum autumnale, Herbſtzeitloſe, im grünen Zuſtande gif⸗ tig, beſonders der Saamen; die trocknen Blätter ſchaden nicht, haben aber geriuge Nahrungskraft; häufig auf mäßig feuchten Wie⸗ ſen.— 13) Cirsium palustre, c. tuberosum, c. acaule, Sumpf⸗, knollige und ſtengelloſe Diſtel, auf Sumpf⸗ und Torfwieſen.— 14) Sonchus palustris, Gänſediſtel, auf mäßig feuchten Wieſen, der harte Stengel zeigt ſich erſt beim zweiten Hiebe des Graſes.—


