ten Gräſern nach.— 13) Bromus mollis, weiche Trespe, kommt noch auf ziemlich geringem Sande, wo die meiſten Gräſer verſagen, reift früh, und beſaamt den Boden jährlich von Neuem. Wird dieſes Gras nicht frühzeitig gemäht, ſo hat es ſeine Nahrungskraft zum Theil verloren.— 14) Hordeum pratense, Wieſengerſte, nahr⸗ haft, wenn auch nicht ſehr reichlich tragend; nur in einigen Gegen⸗ den, vorzugsweiſe lauf ſalzhaltigem Boden, vorherrſchend.— 15) An⸗ thoxanthum odoratum, Ruchgras, kömmt faſt überall, und auch noch auf trocknem Boden vor, trägt aber wenig und beſitzt die ihm ſonſt von Vielen beigelegten Vorzüge bei weiten nicht.— 16) Aira aquatica, Waſſerſchmiele, für naſſen, ſchwammigen Boden, wo faſt alle guten Gräſer verſagen, von ſehr großem Werthe.
b. Kleeartige Pflanzen.
¹) Trifolium pratense, Wieſenklee, überall, wo er ſich findet, ſchätzbar, auf ſchlechten, beſonders zu trocknen Wieſen jedoch nicht fortkommend.— 2) Trifolium repens, weißer oder kriechender Klee, kömmt faſt überall fort und ſollte nie ganz fehlen.— 3) Trifolium hybridum, Baſtardklee, für naſſe Wieſen von beſonderem Werthe.— 4) Trifolium agrarium, Goldklee, und die andern ſ. g. Hopfenkleearten, Medicago lupulina, Hopfenluzerne, ſind ſehr erwünſcht als Unterwuchs und kommen auch noch auf den geringen Bodenarten, die letzte auch auf Torfboden fort.— 5) Lotus corniculatus, Schotenklee, ebenfalls ſehrx gut, kömmt beſonders auf nicht zu armem Mittelboden vor.— 6) Lathyrus pratensis, Wieſenplatterbſe, nicht minder ſchätzbar, liebt mäßig feuchten Wieſenboden.— 7) Vicia cracca, Vogelwicke, kömmt gerne auf kalkhaltigem Boden und aufgefülltem, gerölligem Grunde vor, trägt reichlich und iſt ſehr nahrhaft.
c. Sonſtige gute Wieſenpflanzen.
1) Sanguisorba pratensis, Wieſenknopf oder wilde Pimpinelle, ſehr nahrhaft, auch ergiebig auf feuchten guten Wieſen.— 2) Carum carvi, Kümmel, auf mäßig feuchten Wieſen, wird, wenn man ihn nicht zeitig mäht, zu hartſtenglich.— 3) Plantago lanceolata, ſpitzi⸗ ger Wegerich, nahrhaft und ziemlich reichlich tragend.— 4) Tra- gopogon pratense, Bocksbart(wilde Scorzonere), auf etwas trocknen Wieſen.— 5) Polygonum bistorda, Hirſchzunge, auf feuchten Höhe⸗ wieſen. Beide trocknen ſchwerer, als Gräſer.


