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§. 609. Die Maulwurfsgrille, Gryllotalpa vul- garis, ſchadet an manchen Orten den jungen Saaten, auch dem Klee und den Wieſen nicht unbedeutend.
Auch die Blattläuſe, Spinnen, Ameiſen und einige andere Inſecten ſind hier noch zu erwähnen. Man vergl. auch: 25. und 26. Bd. der Mögl. Annalen.
4) Schnecken und Würmer.
§. 610. Von dieſen Thieren thut bei der Landwirth⸗ ſchaft die graue Ackerſchnecke, Limax agrestis, den mei⸗ „ ſten Schaden. Site ſtellt ſich hauptſäͤchlich in naſſen Herbſten I auf der jungen Winterſaat gerne ein, und zwar lieber auf gebundenem, als ſandigem Boden, ſtärker nach Brachfruchten,
als nach reiner Brache. Sie frißt die jungen Saaten ſo
kahl ab, daß oft ganze Strecken zerſtört ſind und neu beſäet
6 werden müſſen; auch die Kartoffeln, Ruͤben und der Klee
werden von ihr ſtark angegriffen. Einige Hülfe gewährt
das Walzen der Saaten bei Nacht, beſſer aber iſt das
Streuen von Kalk, mit Salz und Aſche vermiſcht, imgleichen
von Gerſtenſpreu(Grannen), welches ebenfalls bei Nacht vorzunehmen iſt, wo die Schnecken auf dem Saamen ſtitzen, während ſie über Tag im Boden verborgen liegen. Einigen Schaden an manchen jungen Saaten verurſacht auch der Regenwurm.


