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Wegſchießen der truppweiſe oder in Neſtern beiſammen ſitzen⸗ den jungen Raupen.
§. 606. Aus gleichen Gründen, wie(§. 601) den ſchwarzen Kornwurm, führen wir hier auch noch den weißen Kornwurm, oder die Kornmotte, Tinea granella, auf. Der kleine Nachtſchmetterling, die Kornmotte, legt ſeine Eier zu Anfang des Sommers an die Getreidekörner, die bald entſtehenden Räupchen überziehen die Kornhaufen theil⸗ weiſe mit einem Geſpinnſte und zerfreſſen die Körner; gegen den Winter verpuppen ſie ſich. Zur Zeit, wo die Motte erſcheint, ſoll man mit Schwefel ꝛc. räuchern, die Korn⸗ haufen mit Tuͤchern belegen; von den angegriffenen Haufen aber ſoll man vorerſt blos die oberen Schichten, ſoweit der Kornwurm eingedrungen, abnehmen und dann erſt die noch reine untere Frucht bei Seite ſchaffen(ſ.§. 647).
c) Maden von Fliegen. §. 607. Die Maden mehrerer Fliegen ſind bisweilen einzelnen Gewächſen ſchädlich, als die Rüͤbenmücke, Ocyptera brassicaria, von deren Made die knolligen Auswüchſe am Raps und Rübſen herrühren; die Maden der Tenthredo rapae, welche beſonders den Weißruͤben gefährlich ſind; die Oscinis pamilionis und 0. frit, in den Halmen des Ge—
treides. d) Heuſchrecken und Grillen.
§. 608. Die gewöhnlichen Heuſchrecken thun ſelten bedeutenden Schaden; um ſo größer ſind die Verheerungen, welche die Wanderheuſchrecke, Acridium migratorium, in den öſtlichen Gegenden anrichtet. Zuweilen kömmt ſie bis in das nordöſtliche Deutſchland. Sobald ſie ſich einſtellt, ſind durchgreifende, von der Staatspolizei unterſtutzte Maß⸗ regeln nothwendig.
Ausführliches über die Wanderheuſchrecke im 20. und 23. Bande
der Mögliner Annalen. 19⸗


