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Leuchs, Abhaltung, Vertilgung ꝛc. ſchädlicher Thiere, Nürn⸗ berg, 1831.— Zenkers Naturgeſchichte der ſchädlichen Thiere.
1) Vierfüßige Thiere. §. 591. Größeres Wild wird durch Umzäunung, Scheuchen und Hüten abgehalten; für Haſen wendet man bei Bäumen und Weinſtöcken auch widrig riechende Sachen, als Hirſchhornöl, Assa foetida, Fuchsfett, Seife ꝛc. an.
§. 592. Hamſter finden ſich hauptſächlich nur in ebenen Gegenden mit etwas gebundenem, ſteinloſem Boden und thun hier durch das Wegſchleppen der reifen Früchte großen Schaden. Man hat verſchiedene Arten von Fallen, gräbt ſie in ihren Höhlen aus, was ſich oft ſchon durch die daſelbſt ſich findenden, von den Hamſtern aufgeſpeicherten Körner bezahlt macht; auch werden von den Regierungen gewöhnlich Preiſe für die eingelieferten Felle bezahlt.
Hamſterfallen ſind beſchrieben in Reichardt's Land-⸗ und Gartenſchatz, 1ter Th.
§. 593. Die Maulwürfe freſſen zwar die Wurzeln, der Pflanzen nicht, wie man gewöhnlich glaubt, ſondern nützen ſogar noch, indem ſie die Wuͤrmer verzehren; aber indem ſie dieſen nachſtellen, wühlen ſie die Erde bei jungen Saaten und Pflanzen, auf Wieſen ꝛc. heraus. Das Weg⸗ fangen durch Schlingen und Tödten durch Selbſtſchüſſe wird am häufigſten zu ihrer Vertilgung angewendet; auch hat man neuerer Zeit erprobt, ſie durch die zur Vertreibung der Mäuſe bekannten Räuchermaſchinen aus ihren Höhlen zu bringen, wornach ſie leicht zu tödten ſind.
Näheres hierüber findet ſich in Andree's ökonomiſchen Neuig⸗ keiten v. 1829.
§. 594. Die Feldmäuſe, deren es mehrere Arten giebt, vermehren ſich hauptſächlich in trocknen Sommern und Herbſten oft ungeheuer und fügen dann ſowohl der Erndte, wie den jungen Saaten, großen Schaden zu. Es


