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Neues Ackerbausystem ohne Dünger, Pflug und Brache / erfunden von Alexander Beatson
Entstehung
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Aber dieſe Arbeit, ſo wie jegliche andere Ar⸗ beit mit dem Zugvieh muß dem wichtigeren Ge⸗ ſchaͤfte nachſtehen, die Weizenſtoppeln zu verbrennen, weil es dieſes Geſchaͤft iſt, welches die Hinderniſſe vorzuͤglich wegraͤumt, welche die Wurzeln der fol⸗ genden Saaten finden wuͤrden in die Erde einzudrin⸗ gen, und welches den Boden vollkommen reinigt. Wenn daher die Witterung nach der Ernte guͤnſtig iſt, muͤſſen alsbald alle Reißpfluͤge in Thaͤtigkeit verſetzt werden, um die Stoppeln auszureuten und ſie zum Zuſammenrechen und Verbrennen geſchickt zu machen. Wenn die Witterung zu feucht waͤre, um das Verbrennen bewerkſtelligen zu koͤnnen, muß man die Stoppeln nur in gehoͤrige Ordnung bringen, um ſie im naͤchſten Fruͤhjahr verbrennen zu koͤnnen; und kann man ſie nicht vor der Ausſaat des Hafers oder der Gerſte verbrennen, ſo wird die Aſche auf das beſaͤete Feld ausgeſtreut⸗

Angenommen aber, daß die Witterung guͤnſtig ſey, und daß man die Weizenſtoppeln alsbald nach der Ernte verbrennen und die Aſche ausſtreuen kann, ſo bereitet man, ſobald dieſes geſchehen iſt, 28 Acres Wickenſtoppeln durch vier⸗ bis fuͤnfmaliges Aufreißen zum Weizen und 14 Acres Klee zu Winterwicken vor, ſo daß dieſe beiden Fruchtſorten baldmoͤglichſt einge⸗ drillt werden koͤnnen. 4

Iuit auf dieſe Weiſe die Winterſaat vollendet, ſo koͤnnen die noch uͤbrigen 14 Acres Klee nach Ge⸗ legenheit mit gebranntem Thon beſtreut und geſchroͤpft werden, um im Fruͤhling Wicken, Bohnen, Erbſen oder Kartoffeln darauf zu beſtellen. Die 28 Acres Weizenland werden auch im Spaͤtherbſte und im Fruͤhjahre bearbeitet, um Gerſte und Hafer darauf zu ſaͤen; auf dieſes bringt man aber keinen gebrann⸗