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Neues Ackerbausystem ohne Dünger, Pflug und Brache / erfunden von Alexander Beatson
Entstehung
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ten Thon, ſondern ſtreut nur die Stoppelaſche auf daſſelbe aus.

Die Waſſerfurchen werden immer in gutem Stande erhalten, damit das zur Sommerſaat be⸗ 7 ſtimmte Land fruͤhzeitig genug abtrockne. Auch fuͤr 1 das Trockenlegen des Weizenſaatfeldes wird auf gleiche Weiſe durch parallele 5 ½ Fuß von einander entfernte Furchen zwiſchen den Beeten geſorgt. Wahrend der vierjaͤhrigen Umlaufszeit kann der Zuſtand eines jeden Grundſtuͤckes leicht durch den Weizenertrag beſtimmt werden. Meine letzte Wei⸗ zenernte lieferte mir 350 bis 461 Garben von 30 1 Zoll Umfang auf den Acre; und auf ſehr gutem 6 Neubruchlande, das lange Zeit zur Schafweide ge⸗ dient hatte, und mit gebranntem Thon beſtreut wor⸗ den war, erntete ich 664 Garben auf den Acre, welche zu 5 Pfund Koͤrnern von der Garbe 55 Scheffel vom Acre lieferten. Von dem Zuſtande eines jeden Grundſtuͤckes kann ſich aber der Oekonom leicht gleich bei der Ernte uͤberzeugen. Man gibt 1 beim Anfange der Ernte jedem Schnitter ein Maß, vermittelſt deſſen er die Garben alle von der ange⸗ zeigten Groͤße machen kann. Bevor nun der Wei⸗ zen eingefahren wird, zaͤhlt man die Haufen, um die Anzahl der Garben auszumitteln. Von jedem Grundſtuͤcke werden darauf 20 Garben auf die Seite gelegt, und gewogen, dann ausgedroſchen, und aber⸗ mals das Getreide und das Stroh jedes fuͤr ſich gewogen. So erfaͤhrt man genau den Zuſtand eines Grundſtuͤckes, bevor man die Ernte voͤllig gemacht und die Frucht ausgedroſchen worden iſt.

Zeigt ſich nun zum Beiſpiel die Weizenernte ſchwach, ſo muß man dem Lande bei der Zuberei⸗ tung zur Gerſte oder zum Hafer einen Nachſchuß von gebranntem Thon, und zwei oder drei Schroͤ⸗