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wendet; man hat in der Umgegend die Gewohnheit ſehr tief zu pfluͤgen. Ich habe jedoch im vierten Kapitel gezeigt, daß dieſer Boden, bei aller ſeiner Widerſpaͤnſtigkeit, der unwiderſtehlichen Kraft der Ausdauer nachgibt, und daß man durch wiederholte Bearbeitung mit dem von einem einzigen Pferde ge⸗ zogenen Reißpfluge auf demſelben in kurzer Zeit und mit wenig Koſtenaufwand eine vollkommene Puͤlve⸗ rung der Ackerkrume erlangen kann. Boden dieſer Art wird gewoͤhnlich fuͤr nicht allzuguͤnſtig fuͤr den Ruͤbenbau*) gehalten; und in der That, alle Verſuche, die ich bisher mit ihrem An⸗ bau machte, waren ohne Erfolg. Dies beſtimmte mich Winter⸗ und Sommerwicken, Bohnen, Erbſen und Kartoffeln als Futterfruͤchte zu zeugen. Dieſe Fruͤchte gedeihen ſehr gut, und koͤnnen unmittelbar vor dem Weizen gebaut werden, ja ich habe beobachtet, daß ſie den Boden fuͤr die Anſaat des Weizens recht gut vorbereiten. Jede dieſer Fruchtarten erſetzt die Brache, und ſie werden bei mir mit wenig Unko⸗ ſten und ohne Anwendung des Pfluges zum Stuͤr⸗ zen des Klees geſaͤet, nachdem der Boden gehoͤrig mit gebrannter Erde beſtreut und vermittelſt des Schroͤpfers ſattſam gepuͤlvert iſt. Sie beginnen den vierjaͤhrigen Umlauf, auf ſie folgt Weizen, dann Hafer oder Gerſte und endlich Kopfklee und Raygras wie bei der alten Dreifelderwirthſchaft von Suſſex. Mit Aufhebung der Brache iſt mein Frucht⸗ wechſel auf folgende Weiſe eingerichtet 1) Wicken, — Die weißen Ruͤben(Turnips) ſpielen in der engliſchen Land⸗ wirthſchaft eine große Rolle, und machen den Hauptbe⸗ ſtandtheil des Futters fuͤrs Maſtvieh aus. Man läßt ſie gewoͤhnlich vom Maſtvieh auf dem Lande, wo ſie gewach⸗ ſen ſind, verzehren, indem man das Vieh in Pferche ein⸗ ſperrt. So wird zugleich das Land durch den Miſt des
Viehes und den Abfall von den Ruͤben fuͤr die folgende Frucht geduͤngt. 4


