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ken. Wunder koͤnnen in der That durch maͤchtige Werkzeuge und durch die Menge des Duͤngers er⸗ zeugt werden, oder wie Hr. Weinpney ſagt:„Er⸗ ſtaunenswuͤrdige Dinge kann man durch die Kraft der Arbeit und des Geldes be⸗ wirken.“ Allein wir muͤſſen das ſuchen, was das vortheilhafteſte iſt, was man mit dem geringſten Riſico und mit dem mindeſten Aufwande erhalten kann, aber nicht das, was moͤglich iſt*). 5
Nach dieſem Grundſatze muͤſſen alle neuen Ver⸗ beſſerungsplaͤne beurtheilt werden. Alle Theile des Aufwands muͤſſen genau unterſucht werden. Zeigt ſich bei dieſer Unterſuchung, daß der Unterſchied⸗ zwiſchen dem Aufwande und dem Reinertrag groͤßer iſt, als nach der alten Behandlungsweiſe des Ackers, ſo iſt die neue Methode unſtreitig anzunehmen, weil ſie offenbar vortheilhafter iſt, im entgegengeſetzten Falle aber iſt ſie zu verwerfen.
Es will ſcheinen, als ob mehrere von unſern neuern Verfahrungsweiſen dieſem ſtrengen Examen nicht unterworfen worden waͤren, denn ſonſt waͤre es wohl nicht moͤglich, daß nachfolgende Bemerkun⸗ gen, die ungluͤcklicherweiſe ſo aͤußerſt paſſend ſind fuͤr die Gegenwart, in einem ſo vortrefflichen Werke, wie die Engliſche Encyklopaͤdie iſt, niederge⸗ ſchrieben worden waͤren.
*) Verdient irgend eine Regel von Deutſchlands Oekonomen bei jetziger Zeit beherzigt zu werden, ſo iſt es gewiß dieſe, die, obgleich allgemein bekannt, und unzaͤhligemal geſagt, dennoch fuͤr gar Manchen(namentlich hinſichtlich der ver⸗ edelten Schafzucht) gar nicht vorhanden zu ſeyn ſcheint. Wenn England ſich bei ſeinen oͤkonomiſchen Unternehmun⸗
gen der Sparſamkeit befleißigen muß, um ſeinen arbeits⸗ loſen Buͤrgern das Brod wohlfeiler liefern zu können ſo muß es Deutſchland vornehmlich aus einem andern Grunde
thun, nämlich um von ſeinem Grundkapital doch nur einige
Zinſen zu ziehen..


