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naleinkommen vermehren, und der Nationalwohlſtand ſich heben.— Ich habe ſtarke Gruͤnde zu glauben, daß bei den gegenwaͤrtigen Verhaͤltniſſen eine große Anzahl Guͤter ſehr wenig Werth haben*), weil ihr Er⸗ zeugniß durch die oben erwaͤhnten Urſachen ſo be⸗ traͤchtlich verringert wird, und daß dieſe Guͤter viel eintraͤglicher werden koͤnnten durch einige Veraͤnde⸗ rungen in der Behandlungsweiſe. Man koͤnnte naͤm⸗ lich ſie ſehr verbeſſern, wenn man ſtatt der Ver⸗ ſchwendung von Duͤnger und Arbeit, der man ſich ungluͤcklicherweiſe heut zu Tage hingibt, ſich be⸗ muͤhte, die moͤglichſt groͤßte Menge der beſten Er⸗ zeugniſſe mit weniger Aufwand zu erhalten. Bei allen Beſtrebungen die Ackerbauſyſteme zu verbeſſern, duͤrfen wir dieſen allgemeinen Grundſatz der Oeko⸗ nomie nicht aus den Augen verlieren. Indeſſen iſt dieſes doch eine Sache, auf welche man ſehr wenig achtet, beſonders in den Gegenden, wo man eine blinde Anhaͤnglichkeit an das Herkommen hat und wo man uͤberzeugt iſt, daß nichts die alten Gewohn⸗ heiten uͤbertreffen kann, wo eine ſtrafbare Gleichguͤl⸗ tigkeit fuͤr jede neue Methode jeder Art Verbeſſe⸗
rung ein unuͤberſteigbares Hinderniß in den Weg legt.
Selbſt in den Gegenden, wo man lobenswer⸗ the Fortſchritte gemacht hat, glaube ich, koͤnnte man der Ackerwirthſchaft noch mehr Aufmerkſamkeit ſchen⸗
*) Wenn dies in England der Fall iſt, ſo zeigt ſich dies noch mehr in Deutſchland. Vergleicht man den Ertrag der Laͤn⸗ dereien mit dem Aufwande auf ihre Bewirthſchaftung und die Abgaben, die ſie zu entrichten haben, ſo duͤrfte es ſich wohl in den meiſten Faͤllen finden, daß der Aufwand dem Ertrage ganz gleich kommt, oder ihn wohl gar bisweilen noch uͤberſteigt. Der Boden erſcheint alſo als voͤllig werth⸗ los, und das herrliche Grundkapital Deutſchlands, das vorzuͤglichſte, ja faſt das einzige Nationalkapital, das wir
beſitzen, iſt ſo gut wie vernichtet, es liegt zinslos und todt.
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