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Brache und eine große Maſſe Kalk erhalten hatten, durchaus in keiner Hinſicht etwas nachgab. Ihre Ernten aber hatten weit mehr gekoſtet, als die mei⸗ nige, denn ſie hakten funfzehn bis ſechzehn Pfund Sterling(94 bis 100 Rthlr.) auf den Acre verwen⸗ det, waͤhrend mir ein Acre nicht mehr als fuͤnf Pfund(31 Rthlr. 6 Gr.) zu ſtehen kam. Ein ſo ausgezeichneter Erfolg brachte alle Kritteleien zum Schweigen und einige Paͤchter waren ſogar ſo offen⸗ herzig zu bekennen, daß ſie den wahren Werth ihrer Laͤndereien erſt jetzt kennen lernten, nachdem ich ih⸗ nen eine ſo wohlfeile Bebauungsweiſe derſelben ge⸗ zeigt haͤtte.
Den Werth des Bodens zu erhoͤhen war in der That der vornehmſte Zweck meines Strebens, und ich glaubte immer das beſte Mittel ihn zu er— reichen, ſey die Kulturkoſten zu vermindern. Es iſt naͤmlich offenbar, daß ſich der Bodenwerth in dem⸗ ſelben Verhaͤltniß hebt, in welchem die Kulturkoſten ſich vermindern, und deshalb muß jedes Kulturun⸗ ternehmen moͤglichſt wohlfeil ausgefuͤhrt werden.
Dies war offenbar auch die Meinung Adam Smith's*), als er ſagte:„Alles was die Ein⸗ kuͤnfte des Bodens unter ihren natürlichen Werth herabſetzt, vermindert um eben ſo viel das Nationaleinkommen“**).
Hieraus folgt aber, daß jede Maßregel, welche die Erhoͤhung der Bodenrente zum Zweck hat, die ernſteſte Aufmerkſamkeit verdient, denn je groͤßer ihr Erfolg iſt, deſto mehr wird ſich auch das Natio⸗
*) Adam Smith, der unſterbliche Verfaſſer des weltbe⸗ kannten und weltberuͤhmten Werkes: Ueber die Natur und Urſachen des Nationalreichthums.
**)„Und den Nationalwohlſtand“, kann man hinzu⸗ fuͤgen, wofur Deutſchland jetzt ein ſchauderhaftes Beiſpiel liefert.


