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Hier tritt nun die Frage ein: ob nicht eine verschiedene Thätigkeit I oder Anziehungskraft der verschiedenen Pflanzen anzunehmen sei, wie ich dies nach meinem vormaligen system gethan habe? Hr. v. Wulfen scheint der Verschiedenheit der Pflanzen keine Einwirkung auf den Uebergang des Reichthums zuzugestehen, sondern anzunehmen, daſs aus gleicher Thätig- keit und gleichem Reichthum gleicher Nahrungsstoff bereitet werde, daſs
jede Saat das Bereitete aufnehme und einen Ertrag an Scheffeln gebe, nach Verhältnils dessen, was daraus gebildet werden kann. Wenn z. B. die Fruchtbarkeit als Produkt der Thätigkeit mit dem Reichthum= 360 ist, so werden daraus 6 Scheffel Roggen erzeugt; wäre aber statt dessen Wei- 1 zen gesäet, so würde nach dem eben angegebenen Verhältniſs nur 4, 615 Scheffel Weizen erfolgen. Dies stimmt nicht mit der Erfahrung, wenig- stens nicht auf manchen Bodenarten, wo man annimmt, daſs Weizen und Roggen gleichen Ertrag an Scheffeln geben. Jedoch kann man die Erfah- rungen in Pausch und Bogen nicht anerkennen; denn wo beidas, Roggen und Weizen, gebauet wird, säet man letztern in der Regel auf kräftigeres Land, giebt ihm auch eine sorgfältigere Vorbereitung und den besten Dün-+ ger. Dann setzt auch v. Walken voraus, daſs jede Frucht nur auf dem 6 ihr angemessenen Boden komme. Und endlich macht es in Ansehung der Haupttendenz dieser Berechnung keinen groſsen Unterschied, weswegen wir die Frage vorerst nur dahin gestellt seyn lassen wollen.
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34- Ich wiederhole, daſs die Bestellung und die Behandlung der zweiten ht, der der erstern völlig gleich seyn müsse, und daſs nichts vorgenom- men worden, was eine Abänderung des Reichthums und der Thätigkeit hätte bewirken können. Da dies nun selten in der Praxis, der Fall ist, o giebt uns die Erfahrung wenige Data, nach welchen wir so geradezu auf arithmetischem Wege den Reichthum und die Thätigkeit der Bodenarten bestimmen konnten. Versuche aber würden eine lange Reihe von Jahren — da, wie sich von selbst versteht, einzelne Jahre nichts entscheiden kön-— nen— mit groſsen Aufopferungen fortgesetzt werden müssen, bevor sie ein Resultat gäben. Wir können uns nur durch Induction aus der Masse der
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