Teil eines Werkes 
2. Abtheilung (1854) Beilagen
Entstehung
Seite
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Ebene Grenze im klei⸗ einung hnitten. ere der Anlage näͤßiger tängen. de an⸗ iſſe als

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Valdes. Hoslar, lanken⸗ Mans⸗ euſtadt, hittelde, Valdes:

Suhl, iſenach, eroburg, Könit,

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Aehnliche Erſcheinungen wiederholen ſich an mehren Gebirgen Deutſchlands, z. B. am Schwarzwald und am Odenwald.

Beilage 4 zu Seite 19.

Karl Ritter ſagt Seite 95 96 ſeiner Einleitung zur allgemei⸗ nen und vergleichenden Geographie:Die Uebergänge, welche die fließenden Waſſer aus den oberen dieſer trockengelegten Seeboden in die unteren machen, ſind faſt insgeſammt bei allen Strömen noch ſichtbar, mehr oder weniger charakteriſirt durch Felsengen(défilés), Zuſammenſchnürungen(étranglemens), oder häufig noch von quer durch das Flußbett hindurchſtreichenden Trümmern alter und einſt größerer Felsbänke, Riffe, Klippen, Stufen, Untiefen, welche die Strudel und Stromſchnellen(Wwhirlpools, rapids der Engländer,

rapides, sauts der Franzoſen, saltos und raudales der Spanier,

und Scheweren der Sibirer) bilden, und oft, wie z. B. ſo häufig in Nordamerika u. a. O., Katarakten genannt werden. Um bei den nächſten europäiſchen zu bleiben, ſo ſind es. z. B. die Saltos de Lobo der Guadiana, die Stromſchnellen oberhalb Monte Corvo im Duero, die Stromſchüſſe unterhalb Saragoſſa bei Saſtago im Ebro; die Rapides der Rhone zwiſchen den Granitbänken von Pierre Enciſe unter Lyon, die Felsbänke der Loire unter Roanne bei Iguerando, die des Mittel⸗Rheins unterhalb Strasburg, am Binger Loch, bei Sanct⸗Goar, unter Andernach; die der Elbe bei Leitmeritz, Auſſig, Rauhe Furt, Klingler und Meerſchützer Furt unterhalb Meißen. Es ſind die Donauſtrudel bei Grein, die Stromſchnellen bei Kloſter Neuburg, die Klippenpäſſe bei Tachtali, Demirkapi, Orſowa; in dem Dnepr ſind es die 15 Porogs unter Katharinoslaw u. a. m. Dieſelben Erſcheinungen finden ſich gleich charakteriſtiſch in allen Strömen der übrigen Erdtheile wieder, und ihre Beachtung wird noch zu wichtigen Reſultaten über die Geſammtbildung derſelben führen. Sie erſchweren überall die Schiffahrt, oder hindern ſie ganz, und müſſen nicht mit den eigentlichen hohen Waſſerfällen, den Katadupen, Katarakten u. ſ. w., verwechſelt werden. Dieſe nebſt den ſteilen Felsufern und den Alpenſeen charakteriſiren den oberen Lauf der Ströme innerhalb des Hochgebirges; die Stromſchnellen aber, nebſt den weiten horizontalen Seeboden und Serpentinen, den Mittellauf derſelben innerhalb der Stufenländer. Unterhalb der letzten Strom⸗ ſchnellen treten die Ströme nun in das horizontale niedrige Flachland der Erde ein, in welchem die dritte charakteriſtiſche Form ſich zeigt.