Teil eines Werkes 
2. Abtheilung (1854) Beilagen
Entstehung
Seite
21
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ür die Zahlen eilagen ſetzung achſen, erechnet egenden ter Na⸗ können, größert,

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21

1069, 1071, 1076, 1079, 1092, 1094, 1096, 1098, 1154, 1216, 1257 und 1325) nachzuweiſen verſucht hat, daß es in einem der Hauptknotenpunkte, ja ſogar in dem wichtigſten europäiſchen Kreu⸗ zungspunkte der Berſtungs⸗ und Gebirgserhebungskreiſe unſers Erd⸗ körpers liege. Die Bewohner dieſes kleinen Ortes werden ſchwerlich eine Ahnung davon haben, daß ſie nach dieſer Hypotheſe gleichſam den geologiſchen Schwerpunkt unſers Welttheiles bewohnen.

Ein paar intereſſante Beiſpiele vom Einfluß des geologiſchen Bodenbaus auf die Lage der Städte liefert beſonders auch Nord⸗ amerika. Beinahe alle Hauptſtädte liegen an der Oſtküſte auf der Grenze zwiſchen dem Gebiet der kryſtalliniſchen Geſteine(Granit, Gneis u. ſ. w.) und ſehr neuer Ablagerungen der Molaſſe⸗ und Kreide⸗ periode. Von Süden beginnend und gegen Nordoſt vorſchreitend finden wir auf dieſer geologiſchen Grenzlinie: Columbus am Chata⸗ hoochie Fluß, Ellerslie, Knoxville, Talbotton, Macon, Melledgville (zwar ſchon ganz auf Granit, aber nahe der Grenze), Auguſta am Savannah⸗Fluß, Aiktn, Columbia(in Nord⸗Carolina), Raleigh, (in Nord⸗Carolina), Weldon, Petersburg, Richmond, Fredericksburg, Waſſhington, Baltimore, Philadelphia und Trenton, alſo 18 große Städte, wie Deutſchland nur wenige beſitzt, zum Theil die Haupt⸗ ſtädte der betreffenden Staaten. Auch Newyork liegt noch in der Verlängerung dieſer Linie und unter ähnlichen geologiſchen Verhält⸗ niſſen. Der Grund für dieſe naturgemäße Anſammlung großer Städte auf einer geologiſchen Linie iſt leicht zu erkennen. Soweit die Küſte aus jenen neuen Ablagerungen beſteht, iſt ſie ganz flach, die Flüſſe, welche ſie quer durchrinnen, ſind faſt alle ſchiffbar bis zu dem Granit⸗Gneisgebiet herauf. Hier beginnt eine plötzlliche Erhe⸗ bung, faſt alle Flüſſe bilden kleine Katarakten oder Stromſchnellen. Zwiſchen der Alleghanykette und der äußerſten Küſte konnte keine paſſendere Lage für große Städte gefunden werden, als dieſe geolo⸗ giſche Grenzlinie, wo die Gegenſätze der Ebene und des Berglandes, der kryſtalliniſchen und ſedimentären Geſteine aneinander grenzen, auf feſtem Grund in der Nähe feſter Bauſteine; in einer Lage, in der ſie Meer und Binnenland auf das bequemſte verknüpfen, während auch ſie untereinander noch leicht durch Straßen zu verbinden ſind, und wo zugleich bedeutende Waſſerkraft Gelegenheit zu induſtriellen An⸗ lagen darbietet.

Eine zweite ungemein reiche Städtezone finden wir in dem Gebiet der ſiluriſchen Grauwacke zwiſchen Queenstown und Albany, hier liegen dicht gedrängt: Buffalo, Niagara, Leroy, Geneſea, Portage, Ge⸗ neva, Auburn, Syracuſe, Rome, Utica, Mohawk und Skeneotady, wie⸗ der lauter uppig aufblühende Städte, vielleicht die gedrängteſte Zone der Art auf der ganzen Erde. Die geologiſchen Gründe für dieſe Zone ſind: relative Senkung des Bodens, welche eine großartige Kanalverbindung möglich machte, und große Fruchtbarkeit des ſiluri⸗