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in den Senkungen der Oberfläche unter mächtigen Flötzablage⸗ rungen zum Vorſchein kommt.
§. 48.
Dieſe granitiſchen Gebiete bezeichnen in der Hauptſache zu⸗ gleich die Lage der bedeutendſten Gebirgserhebungen Deutſchlands. Man erkennt deutlich den innigen Zuſammenhang zwiſchen ihrem Hervortreten und dieſen beſondern Formen der Erdoberfläche. Allerdings werden wir auch in Deutſchland einige Gebirge ken⸗ nen lernen, welche keine granitiſchen Kerne beſitzen, ſo z. B. das große rheiniſche Schieferplateau, die ſchwäbiſche Alp, das böhmi⸗ ſche Mittelgebirge, die Rhön und das Vogelsgebirge; dieſe zeigen aber auch einen durchaus andern Charakter äußerer Form.
§. 49.
Die wichtigſten Gebiete, in welchen dem Granit nicht zuge⸗ hörige Porphyre, Mandelſteine und Grünſteine in Deutſch⸗ land auftreten, ſind folgende:
1) Am Harz finden wir die Grauwackenbildungen vielfach durchſchwärmt von ſtock⸗ oder gangförmigen Grünſteinmaſſen, welche aber ſtets nur kleine kuppenförmige Hervorragungen bilden.
Durchaus in derſelben Weiſe zeigen ſich die Grünſteine
2) in dem breiten Grauwackenplateau an beiden Seiten des Rheins zwiſchen Bingen und Bonn;
3) auf der Hochfläche, welche den Thüringer Wald mit dem Fichtelgebirge und Erzgebirge verbindet;
4) in dem ſchleſiſchen und
5) in dem böhmiſchen Grauwackengebiet.
Der allgemeine Charakter dieſer Grünſteinbildungen iſt ſomit ein durchaus übereinſtimmender und dieſelbe Erſcheinung wieder⸗ holt ſich auch in andern Ländern.
Außerdem aber finden ſich hier und da z. B. im Erzgebirge auch Grünſteine und Serpentine vereinzelt zwiſchen kryſtalliniſchen Schiefern, Granit oder Granulit.
6) Am Südrand des Harzes finden wir ferner bei Ihlefeld


