Teil eines Werkes 
1. Abtheilung (1854)
Entstehung
Seite
33
Einzelbild herunterladen

Mineral⸗ den, wel

hten über e ſind in eern Ver⸗ tefer, di und zwar eſteine ge⸗ t werden.

Uem Ein⸗ n äußern ten Erd⸗ auch für

durch di dualiſiren abe widd t.

ſich ſel ane ge⸗ s beſteht ſenanhin⸗ , ſonden Könnte ie Alper⸗ zlich d⸗ te Ebene fe hinch

33

reichenden Stiel jedes dieſer Gebirge aus dem beſondern Zu⸗ ſammenbau der Geſteine in dieſen Gegenden auch dann noch deutlich erkennen können. Man würde ſehen, daß hier einſt ein Gebirge geſtanden haben müſſe, man würde ſeine einſtige Größe, Richtung, ja ſogar ſeine äußern Grenzen noch ungefähr beſtimmen können ¹⁰). Dieſer noch zu wenig beachtete Umſtand läßt ſich am einfachſten dadurch ausdrücken, daß man Gebirge als geo⸗ logiſche Individuen bezeichnet, deren äußere Form mit ihrem innern Bau in einer gewiſſen Harmonie ſteht, wobei allerdings der Begriff Individuum nicht ganz in dem Sinne zu nehmen iſt wie in den organiſchen Reichen der Natur.

F§. 37.

Die allgemeinſten Charakterzüge und die wichtigſten deutſchen Verbreitungsgebiete jener drei Hauptgeſteinsgruppen ſind nun etwa folgende. Zweckmäßig dürfte es ſein, beim Leſen dieſes Abſchnittes eine geologiſche Karte von Deutſchland zur Hand zu nehmen, wo⸗ möglich die, welche nächſtens die Deutſche Geologiſche Geſellſchaft herausgeben wird; andere geologiſche Karten ſind in der Bei⸗ lage ¹¹) genannt.

1) Maſſige oder Eruptivgeſteine.

§. 38.

Hierzu werden namentlich gerechnet Granit, Syenit, Por⸗ phyre aller Art, Grünſteine aller Art, Trachyt, Phonolith, Baſalt, Serpentin, Eklogit, Laven u. ſ. w. Es ſind das faſt ſämmtlich kryſtalliniſche, wenn auch zuweilen ganz dicht erſcheinende Ver⸗ bindungen mehrer Mineralien, beſonders von Feldſpath, Quarz, Glimmer, Hornblende und Augit, theils im körnigen oder porphyr⸗ artigen, theils im dichten, blaſigen(mandelſteinartigen) oder ſogar ſchlackenartigen Zuſtande. Sie ſind weder wirklich geſchichtet noch ſchieferig(höchſtens local) und enthalten niemals organiſche Reſte (Verſteinerungen). Die räumlichen Verhältniſſe, unter denen ſie auftreten, laſſen deutlich erkennen, daß ſie in einem weichen(wahr⸗

ſcheinlich heißflüſſigen, lavaartigen) Zuſtande aus dem Erdinnern Cotta, Deutſchlands Boden. 3