Teil eines Werkes 
1. Abtheilung (1854)
Entstehung
Seite
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Fälle ſtützen, mit Uebergehung der zweifelhaften Miſchlinge und Uebergänge. Dieſes Verfahren iſt aber bei Darſtellung der Natur faſt allemal nöthig, wenn man es zur Erleichterung der Ueber⸗ ſicht unternimmt, ihre Einzelweſen zn claſſificiren und zu grup⸗ piren. Jene Zwitterformen bleiben als Schwierigkeiten des Stu⸗ diums zwiſchen dem Gerippe der einfachſten Darlegung übrig.

§. 31.

Der Charakteriſirung der Gruppen und ihrer Unterabthei⸗ lungen ſchließe ich ſogleich eine Ueberſicht ihrer Verbreitung in Deutſchland an, woraus ſich dann von ſelbſt eine allgemeine geologiſche Ueberſicht des deutſchen Bodens ergeben wird, wäh rend in dem ſpäter nachfolgenden Abſchnitt die Einzelgebiete Deutſchlands jedes für ſich ſpeciell zu beſprechen ſind.

§. 32.

Jene drei Hauptgruppen von Geſteinen ſind nun in der Weiſe miteinander verbunden, daß man die kryſtalliniſchen Schiefergeſteine im Allgemeinen als die älteſten von allen anzuſehen hat, welche dann im Laufe der geologiſchen Zeiträume von den geſchich⸗ teten Geſteinen mehr und mehr überlagert worden ſind, während die ſo gebildete äußere Kruſte der Erde ebenfalls in verſchiedenen Perioden von unten her zerſprengt wurde, indem gleichzeitig Eruptivgeſteine in ihre Zerſpaltungen eindrangen.

8§. 33.

Von dieſer ungleichen Entſtehungsweiſe der einzelnen Ge⸗ ſteinsgruppen iſt zugleich die Art ihrer räumlichen Vertheilung eine ganz natürliche Folge. Das Emporpreſſen der Eruptiv⸗ geſteine veranlaßte Gebirgserhebungen, darum finden wir ſie vor⸗ herrſchend in Gebirgsgegenden, oft zunächſt umgeben von einem Mantel kryſtalliniſcher Schiefer oder um- und theilweiſe ſelbſt überlagert von vielfach zerriſſenen Schichtgeſteinen. In den Ebe⸗ nen dagegen herrſchen letztere in wenig geſtörter, oft noch faſt ganz horizontaler Lagerung der Art vor, daß die örtlich oberſte