Teil eines Werkes 
1. Abtheilung (1854)
Entstehung
Seite
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gerufen und begünſtigt haben, daß es bodenſtändige und vom Boden unabhängige Induſtriezweige gibt, daß man naturgemäße und nicht naturgemäße Induſtrie für jeden Erdraum unterſcheiden könne. So greift der geologiſche Bau des Bodens von den elementarſten Beſchäftigungen ausgehend in immer höhere Ge⸗ biete der ſtaatlichen Einrichtungen und zuletzt ſelbſt in das der Politik ein, da es nicht gleichgültig iſt, wie die localen Boden⸗ ſchätze durch Ländergrenzen getrennt oder geeint ſind, und da es geologiſch wie geographiſch natürliche Grenzen für Provinzen und Staaten gibt. 3 §. 14.

Zum allgemeinen Wohlſtand des Menſchen gehört auch ſeine geſunde körperliche Ausbildung; es läßt ſich aber nachweiſen, daß dieſe in manchen Fällen auch durch die innere Bodenbeſchaffenheit beſonders begünſtigt, in andern behindert wird, ſelbſt abgeſehen von den mineraliſchen Heilquellen, die hier und da zu einem reichen Badeleben Veranlaſſung geben. Auch dieſer medieciniſche Theil der Bodenwirkung iſt bis jetzt nur wenig beachtet worden. Was mir darüber bekannt geworden, werde ich nebſt ein paar eigenen Bemerkungen in eine Beilage) aufnehmen.

§. 15.

Endlich iſt auch die Schönheit der Landſchaft mit ihrem ganzen mächtigen Einfluß auf das menſchliche Gemüth in hohem Grade abhängig von dem innern Bau der Erde. Ganz allge⸗ mein läßt ſich behaupten: je mannichfaltiger der innere Bau iſt, deſto mannichfaltiger ſind auch die äußern Formen. Dieſe Mannich⸗ faltigkeit iſt aber ſtets ein Element der Schönheit. Es iſt kein Zufall, daß die romantiſchſt gelegenen Orte durchſchnittlich an den äußern Rändern der Gebirge gefunden werden. Nicht nur der Contraſt des Niedern und Hohen, des Ebenen und Unebenen, des Freien, Offenen und Umſchränkten wirkt hier befriedigend, ſondern es kommt dazu in der Regel auch noch der Umſtand, daß an Gebirgsrändern gewöhnlich mehre verſchiedenartige Geſteine aneinander grenzen, wie es der Contact der auf der einen Seite