ꝛere der iſt de gſaner ). Wo olution ſie ſind r Erde. tionen, ſen hat. r Erde n herr⸗ ſt ver⸗ edroht, Umälig
Dceane
hlacht⸗
ward
ß des eutſch⸗
Gibt anien, äiſches aiern, habe
— 5—
ich immer vergeblich geſucht. Es ſcheint wirklich nur ein künſt⸗ licher Begriff zu ſein, die Grenze zwiſchen andern Ländern, ein geologiſches(wie politiſches) Conglomerat, etwa der geologiſche Centralpunkt, wie der geiſtige, für ganz Europa, ein breiter Mittelpunkt ohne Peripherie, aber kein einheitliches Land. Vergeblich ſucht man nach umgrenzenden Gebirgen oder Meeren; uns fehlen Pyrenäen, ein Ural oder ein Kaukaſus, nicht einmal die Alpen begrenzen uns, und, wo ſie es könnten, da iſt es uns diesſeits zu eng, wir ſehnen uns nach einem adria⸗ tiſchen Hafen. Vergeblich ſucht man nach einem großen centra⸗ liſirenden Becken oder nach einem ganz und durchaus deutſchen Hauptfluß. Uns fehlt das weite Seinebecken oder das der Themſe, unſere großen Flüſſe entſpringen kaum auf eigenem Gebiet, noch weniger münden ſie auf demſelben, da iſt nirgends ein natür⸗ licher Centralpunkt geboten, kein deutſches London oder Paris,
höchſtens ein Wien, Berlin und Frankfurt— Mainz. Iſt das
nun ein Glück oder ein Unglück? Beides, wenn ich nicht irre.
Die ungemeine Mannichfaltigkeit der deutſchen Bodengeſtal⸗ tung und des innern Baues derſelben hat eine ähnliche Mannich⸗ faltigkeit der Bevölkerung, ihrer Sitten, Gewohnheiten und Induſtriezweige, eine vielfältige geiſtige Durchbildung und in Folge davon eine ähnliche der Staaten und ſtaatlichen Einrich⸗ tungen hervorgerufen. Statt eines großen haben ſich eine Menge kleiner Centralpunkte erſten, zweiten und dritten Ranges gebildet, und jeder hat wie eine Sonne ſeine befruchtenden Strahlen um ſich her geſendet. Statt einer homogenen Nation haben ſich eine Anzahl geſonderter Volksſtämme entwickelt.
Der Einfluß der Bodengeſtaltung auf die Bevölkerung iſt ein ſehr vielartiger, ſchwer in ſeinen Einzelheiten zu ermittelnder, noch ſchwerer voraus zu beſtimmender.
Denken wir uns gleichartige Bevölkerungselemente gleichartig über ein geognoſtiſch ſehr mannichfaltiges Land ausgebreitet, ſo wird der Boden es ſein, welcher, neben andern Einflüſſen, ſehr allmälig Ungleichheiten in der Bevölkerung, ſowol in ihrer Natur als in ihrer Dichtigkeit hervorbringt. Denken wir uns aber einen


