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Herrn Georg Ernst Stahls, Weyland Königl. Preußischen Hof-Raths und vornehmsten Leib-Medici &c. &c. Gründliche und Nützliche Schrifften, Von der Natur, Erzeugung, Bereitung, und Nutzbarkeit des Salpeters : Mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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Saltz ein Theil/ und von dem allerfeinſten

Saͤchſiſchem Blau den vierdten oder fuͤnfften Theil/ thut ſolches wohl vermenget in einen reinen Tiegel/ lutiret ſelbigen mit einen Stuͤlp⸗ Tiegel/ und laͤßt ſelbigen trocknen/ ſetzet ihn alsdenn im Wind⸗Ofen/ ſchuͤttet ſolchen voll todter Kohlen/ zuͤndet dieſe von oben an/ und laͤſſet es 3. Stunden im Schmeltz⸗Feuer ſte⸗ hen/ und hernach von ſelbſt erkalten.

Setzet man an ſtatt der blauen Farbe zu dieſem Gemenge 3. biß 4. Gran eines ſchoͤnen Eiſen⸗Crocus; ſo giebet es in gleichem Feuer einen uͤberaus ſchoͤnen Hyacinthi.

Mit 5. 6. biß 8. Gran von dem Magiſterio Veneris, welches in Scheide⸗Waſſer aufgeloͤ⸗ ſet/ und mit gemeinen Saltz præcipitiret wor⸗ den/ giebet es einen Tuͤrckis.

Die Engellaͤnder machen aus 3. Theilen Bley/ und x. Theil Engliſch Zinn ein Gemen⸗ ge/ welches ſie Putty heiſſen/ das Bley und Zinn wird mit einander uͤber eine Kohlen Glut geſchmoltzen/ und ſo lange mit einer eiſernen Kruͤcke geruͤhret/ biß es alles zu Aſche gewor⸗ den/ welches etwa in drey Stunden geſchiehet. Es iſt bey dieſer Operation mit Verwunderung anzuſehen/ wie dieſe zuſammengeſetzten Metal- len nicht anders als wie Kohlen verbrennen/ und ſodann in Aſche zerfallen. Wenn dieſe Aſche mit einem Criſtall-Satze/ und denen mehrgemeldten Saltzen vermenget und gehoͤ⸗

rig geſchmoltzen wird/ giebt ſie ein Perlewoder

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