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Herrn Georg Ernst Stahls, Weyland Königl. Preußischen Hof-Raths und vornehmsten Leib-Medici &c. &c. Gründliche und Nützliche Schrifften, Von der Natur, Erzeugung, Bereitung, und Nutzbarkeit des Salpeters : Mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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ei ne legen/ und mit dem Salpeter⸗Waſſer be⸗

lis auf/ werffen das Zinn nach und nach bey

ih, tauget es zum Scharlach⸗faͤrben nicht mehr.

ge dem Publico zum Beſten mit anhero ſetzen.

809(O) 86 199 meldet worden/ an die Sonne/ und ließ es des Tages 8. biß 12. mahl mit dem obigem Sal⸗ peter⸗Waſſer beſprengen/ und dabey fleißig umkehren. Wie dieſes 14. Tage geſchehen/ war es ſchon ziemlich weiß. Ich ließ es dar⸗ auf erſtlich mit kalten/ und hernach mit war⸗ men Waſſer ſauber abſpuͤhlen/ und in einen neuen erdenen Topff mit dieſem Salpeter⸗ Waſſer etwan eine Stunde lang gelinde ko⸗ chen/ hierauf das Hartz alſo warm ausnehmen/

und in kalt Salpeter⸗Waſſer werffen/ aber⸗ in. mahl zerſchlagen/ noch 3. Wochen an die Son⸗

ſprengen. Woruͤber das Hartz ſo weiß; und wenn es auf gelinder Glut zerfloſſen/ ſo durch⸗ ſichtig wurde/ als ich es verlangte.

Ein reines Nitrum fxum ſoll in der Schoͤn⸗ faͤrberey beſſer ſeyn/ als die Pott⸗Aſche. Die Scharlachfaͤrber nehmen reines geraſpeltes u. Engüſſches Stock⸗Zinn/ loͤſen ſolches in 2. Theil

reinen Spiritu Nitri und einen Theil Spiritu Sa-

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wenigen hinein/ denn wenn es ſich erhitzet/ ſo daß ein gelber ſubtiler Rauch davon gehet/ ſo

Wenn es ſolviret ſo gieſſen ſie die Solution be⸗ hende ab/ und brauchen ſie zur Faͤrbung der ſchoͤnſten Scharlach⸗Tuͤcher.

Weil nun bey dieſer Operation an dem rech⸗ d ten Handgriff ſehr viel gelegen/ ſo will ich ihn

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