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Herrn Georg Ernst Stahls, Weyland Königl. Preußischen Hof-Raths und vornehmsten Leib-Medici &c. &c. Gründliche und Nützliche Schrifften, Von der Natur, Erzeugung, Bereitung, und Nutzbarkeit des Salpeters : Mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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192 83(O) 8 men Waſſer abſpuͤhlen. Einige recommendi- ren hiezu das Nicrum fixum, ſolches aber die⸗ net zu dieſem Zwecke durchaus nicht.

Das Salpeter⸗Waſſer beſtehet hierinnen. Nimm 30. oder 40. Magß Waſſer/ laß es auf

dem Feuer ſtehen/ biß es anfaͤnget kleine Blaͤß⸗ gen aufzuſtoſſen/ und jetzt beginnen will zu ſie

den. Nimm es alsdann vom Feuer/ thue ein halb Pfu.. reinen Salpeter hinein/ und ſo bald ſolches zergangen/ ſo gieſſe es aus dem Keſſel in irrdene Toͤpffe/ und behalte es zum Gebrauch. Wenn man unter dem Beſpren⸗

gen Gefaͤße unterſetzet; ſo kan man das jenige

was durchtrieffet auffangen/ und wieder ge⸗ brauchen.

Ich habe ehedeſſen aus Curioſitæt an einer gewiſſen/ noch nicht in der Welt ſeyenden Sa⸗ che gekuͤnſtelt/ und ſolche zum Stande zu brin⸗ gen vermeinet. Aus gewiſſen Phænomenis fieng ich an zu muthmaſſen/ daß ich reückiren

wuͤrde/ wann ich ein recht feines/ reines/ weiſ

ſes/ durchſichtiges Hartz wuͤrde zuwege brin⸗ gen koͤnnen. Weil ich nun dergleichen bey keinen Materialiſten oder Apothecker erlangen kunte; ſo muſte mich reſolviren ſelbſt Hand an⸗ zulegen/ und zuzuſehen/ wie weit ichs darinnen

wuͤrde bringen koͤnnen. Ich kauffte alſo zwey

Pfund von dem ſchlechten Venetianiſchen Ter- penthin, wovon man in Hamburg das Pfund

zu 6. Kreutzern verkauffet. Solchen häaͤtte

gerne weiß gehabt/ und weil U'Emery uNan⸗ ere