-83(0) 8ss⸗ 189 pflantzt/ den Wachsthum derſelben ſehr befoͤr⸗ dere. vid. Stahls Bedencken von Sulphure p. 104. Was iſt aber dieſes Saltz allhier anders/ als ein in der Geburt begriffener/ oder in fieri ſtehender Salpeter?
Aus eben dieſem Fundament lehret der ſehr erfahrne Heinrich Heſs in ſeinem teutſchem Gaͤrtner im Anhang Cap. 5. p. 779. die fol⸗ gende Erde zubereiten. Nimm ein Theil Saltz/ ſo viel du wilt/ zwey Theil ungeloͤſchten Kalch/ thue ſolche Stuͤcke zuſammen in einen Kuͤbel/ und ſtelle ihn an einem Ort/ wo die Lufft nicht zu ſtarck iſt/ als in ein altes Zimmer/ gieſſe Waſſer aus einem Teiche oder Graben(beſſer halbgefaulten Urin) dazu/ und ruͤhre ſolches mit dem Kalch und Saltz ſo lange/ biß es das Anſehen eines geloͤſchten Kalchs oder Breyes gewinnet: Hernach nimm zwey(oder mehr) Ziegelſteine/ bediene dich derſelben an ſtatt zweyer Brand⸗Ruhten/ lege darauf einige Hoͤltzer zwerch uͤber/ auf dieſe Hoͤltzer lege und vertheile vorbeſagte Materie mit einer Schauf⸗ fel/ jedoch daß dieſe Materie nicht durch das Holtz falle. Darunter lege Stroh oder klei⸗ nes Gehoͤltz/ und laſſe alſo ſelbige wohl aus⸗ gluͤhen/ und dazu die von Holtz gebrannte Koh⸗ jen zur Aſche brennen. Darauf benetze die aufgelegte Marerie ſowohl als die Aſche mit Pferde⸗oder Rinder⸗Vrin durch und durch, mache aus dieſer Materie kleine Kuͤchlein/ lege ſelbige an einem Ort/ allwo ſie ohne Soni⸗
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