1(o) N. 21 84 lichten Auswuͤrffen anderer faulender Din⸗
ge/ ein eben ſo offtmahliger/ oder auch beſtaͤn⸗ e, diger Zufluß/ und eine daher ruͤhrende Ein⸗ e, ruͤckung oder Einverleibung des Saltzes 6. wiederfaͤhret.
d Auf dieſe Art ſehen wir erſtlich/ und zwar. el ordentlicher Weiſe/ daß ein ſolcher Salpeter an den Waͤnden der heimlichen Gemaͤcher fe ausbluͤhet; ich ſage an den aͤuſſeren Waͤn⸗ ken den/ welche der Lufft exponiret ſind. Als de⸗ — ren Begegnung die uͤbrige Feuchtigkeit ver⸗ all zehret/ und dem Saliniſchen Beſtand⸗Weſen ls eine geſchwindere Wuͤrckung beybringet. Auſſer dieſem Nitroſiſchen Anwachs(ac⸗
⸗
————————— — 3——
3 auf. 8 3 a crementa) welcher bey denen/ in den Staͤllen 8 in hie und da aufgefuͤhrten Mauren öͤffters vor⸗ 1 er⸗ B 3 kom⸗ ein Ige— 4 gut ten Urin. Wann ſie nun an eiuem ſchattichten Ort 4 ine aufgehangen/ und einen Tag um den andern mit
em beſagtem Urin beſprenget werden ſo werden ſie von endlich gleichſam mit einer weiſſen wollichten Haut ab⸗ uͤberzogen/ welche nichts anders iſt/ als ein T heil und des darinn enthaltenen/ und von der Feuchtigkeit des Urins zerſchmoltzenen Saltzes/ welches durch fen die Lufft⸗Löcherchen der ſteinernen Roͤhren durch⸗ ſchwitzet/ und im Durchdringen zugleich einen Theil 1 dieſer erdigten Materie einſchlucket/ auch auf der 9e5 Oberflaͤche mit dem urinoſiſchen dlicht⸗ſaliniſchen v. Weſen in die Miſchung des Salpeters zuſammen mt waͤchſet. Faſt ein gleiches geſchiehet/ wenn Ziegel⸗ m ſteine mit friſchen Urin/ darinnen etwas Miſt zer⸗ 3 floͤßet worden/ oͤffters angeſprenget/ und in der 5 freyen Lufft an einen ſchattichten Ort ausge 1 ſtellet werden.


