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Herrn Georg Ernst Stahls, Weyland Königl. Preußischen Hof-Raths und vornehmsten Leib-Medici &c. &c. Gründliche und Nützliche Schrifften, Von der Natur, Erzeugung, Bereitung, und Nutzbarkeit des Salpeters : Mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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299(O) S⸗ 13 an⸗ und einzunehmen/ und ſodann den Ge⸗ waͤſſern des Nili bey ſeiner Muͤndung mit⸗ zutheilen.

Doch wollen wir von dieſem gantzen Werck ein mehrers melden/ wann wir die Phyſiſche Betrachtung abhandeln werden. Indeſſen wird der Salpeter/ er mag nun eingewach⸗ ſen(in natum) oder angewachſen(ad natum) ſeyn/ auf ſolche Art ausgezogen/ oder zum Vorſchein gebracht/ daß man die Erde/ wel⸗ che mit dergleichen Saltz angefuͤllet iſt/ ſam⸗ melt/ und dieſelbe ſolchergeſtalt auslauget/ daß der Kaliniſche Theil/ von dem uͤbrigen er⸗ digten Beſtande geſchieden wird.

Wenn eine ſolche Lauge/ ſchlechterdings vermittelſt des Waſſers aus der Salpetrich⸗ ten Erde ausgezogen und eingekocht wird: giebet ſie zwar einen ſaltzigten; aber keines⸗ weges reinen Salpetrichten Satz: ja es ge⸗ langet nicht einmal leichtlich zu einer trocke⸗ nen/ criſtalliniſchen Conſiſtenz, faͤnget auch mit andern zugeſetzten brennlichen Coͤrpern/ nicht

ſo geſchwinde/ haͤuffig und mercklich Feuer/

als der Salpeter ſonſt thun ſolte.

Nan hilfft aber dieſer Schwierigkeit ver⸗ mittelſt zugeſetzter Aſche und ungeloͤſchten Kalchs ab/ als womit dieſe alſo aus zulau⸗ gende Erde ſchichtweiſe uͤber einander geleget oder ſtratificiret wird.

Die jenige Materie aber/ welche bloß aus der Lauge einer ſolchen Salerrichten Brde ver⸗