299(O) S⸗ 13 an⸗ und einzunehmen/ und ſodann den Ge⸗ waͤſſern des Nili bey ſeiner Muͤndung mit⸗ zutheilen.
Doch wollen wir von dieſem gantzen Werck ein mehrers melden/ wann wir die Phyſiſche Betrachtung abhandeln werden. Indeſſen wird der Salpeter/ er mag nun eingewach⸗ ſen(in natum) oder angewachſen(ad natum) ſeyn/ auf ſolche Art ausgezogen/ oder zum Vorſchein gebracht/ daß man die Erde/ wel⸗ che mit dergleichen Saltz angefuͤllet iſt/ ſam⸗ melt/ und dieſelbe ſolchergeſtalt auslauget/ daß der Kaliniſche Theil/ von dem uͤbrigen er⸗ digten Beſtande geſchieden wird.
Wenn eine ſolche Lauge/ ſchlechterdings vermittelſt des Waſſers aus der Salpetrich⸗ ten Erde ausgezogen und eingekocht wird: giebet ſie zwar einen ſaltzigten; aber keines⸗ weges reinen Salpetrichten Satz: ja es ge⸗ langet nicht einmal leichtlich zu einer trocke⸗ nen/ criſtalliniſchen Conſiſtenz, faͤnget auch mit andern zugeſetzten brennlichen Coͤrpern/ nicht
ſo geſchwinde/ haͤuffig und mercklich Feuer/
als der Salpeter ſonſt thun ſolte.
Nan hilfft aber dieſer Schwierigkeit ver⸗ mittelſt zugeſetzter Aſche und ungeloͤſchten Kalchs ab/ als womit dieſe alſo aus zulau⸗ gende Erde ſchichtweiſe uͤber einander geleget oder ſtratificiret wird.
Die jenige Materie aber/ welche bloß aus der Lauge einer ſolchen Salerrichten Brde ver⸗


