10 8(0) 88 lerdings wahr/ und koͤnnen endlich in einem gewiſſen Stuͤcke gantz wohl mit einander ver⸗ glichen werden. 4 Nemlich es waͤchſet der Salpeter entweder 1 in gewiſſen/ dazu inſonderheit beſtimmten Oertern: Oder er wird auch nur in dieſelbi, ge eingefangen/ waͤchſet daſelbſt mit an/ tritt allda hinein/ und wird in ſelbigen gleich⸗ ſam geſaͤet. 1 Er waͤchſet nicht allein in ſolchen Oertern/ wo Harn und Niſt von den Thieren vorhan: den: ſondern auch allenthalben/ wo eine Faͤu⸗ 8 lung vorgehet/ es mag ſolche aus einer ani⸗ f maliſchen oder egetabiliſchen Materie entſte⸗ hen.(*) Je mehr und haͤuffiger nun eine ſol⸗ che Materie faulet/ je mehr Salpeter Kiunat ar⸗
64) Aus dieſem Fundament hat Glauber den Armen einen Schatz mittheilen wollen/ welcher ſtets waͤh⸗ ren/ und von keinem Diebe geſtohlen werden ſoll. Er raͤth ihnen nemlich eine Schuppe an der Nord⸗ Gſt⸗Seite ihrer Wohnung anzurichten/ oder an einer andern Seite des Hauſes/ da die Sonne und Lufft/ nicht aber der Regen dazu kommen koͤn⸗ nen: welches aber ſchon ein untriegliches Merck mahl iſt/ daß er den Grund der Sache nicht ver⸗ V ſtanden. In dieſer Schuppe ſoll eine tieffe Grube V gegraben/ und die ausgeworffene Erde NB. um die Schuppe herum geleget werden/ damit der Regen deſtoweniger zu der Grube kommen koͤnne. Hernach ſollen in dieſer Grube allerley bittere ſcharffe Kraͤuter e. g. Wolffs⸗Milch/ Schirling/
Bilſen⸗Kraut/ Wermuth/ Kraut⸗Stengel/ Tobacks⸗
Stengel/ Dann⸗Zapfen/ Laub von den Baͤumen/


