859(0)&⸗ 9 aber ob ſie ſelbſt noch aus verſchiedenen Grund⸗Anfaͤngen zuſammen geſetzet/ zum Vorſchein kommen.
In ſolchen Betracht begreiffet auch die hi⸗ ſtoriſche Beſchreibung dieſes unſers Subjecti, nemlich des Salpeters nichts anders als das Ge⸗ ſchlechts⸗Regiſter des dichten/ trockenen/ und in allen Laͤden feil⸗liegenden Salpeter- Saltzes. Die Pbyfiſche Unterſuchung deſſel⸗ ben aber eroͤrtert nicht alleine die Verſchie⸗ denheit der jenigen Theile/ aus welchen der Salpeter zuſammen gewachſen/ ſondern auch ins beſondere die Natur und Beſchaffenheit ſolcher Theile.
Unterdeſſen gehet die gemeinſte Meinung aller Leute faſt dahin/ daß der Salpeter nir⸗ gends anders als in den Staͤllen oder in den Miſthauffen erzeuget werde: Wannenhero auch die mehreſten Verfechter dieſer Meinung/ die Erzeugung deſſelben aus dem Harn der Thiere herleiten.
Andere widerſprechen dieſen/ und fuͤhren zum Exempel an/ die aufgeſchlagenen Hauf⸗ fen der Salpeter⸗Erden/ wie auch die Sal⸗ peterhafftigkeit der Leim⸗Waͤnde/ der Brandſtaͤtrten von abgebrannten Haͤuſern/ der mit Kalck aufgeſetzten Mauren/ und des Fluſſes Nili ſelbſt.
Gleichwie aber keine von dieſen Meinungen ins beſondere etwas nutzet: Alſo ſind beyde wann man ſie zuſammen nimmet/ zugleich al⸗
A ſ lerdings


