. 2(o) ⸗ 7 den/ und in dieſen verſchiedenen Coneretis auf verſchiedene Art mit demſelben zuſammen gewachſen: Alſo bleibet auch das Sauer⸗ weſen aus dem Salpeter allezeit einerley/ es mag mit einem Alcaliſchen Saltz zu einem Kram⸗ Salpeter; oder mit der Erdigkeit des Koch⸗Saltzes Ch zu einem viereckichtem Sal- peter: oder mit Bley/ Silber und Queck⸗ ſilber in Criſtallen gebracht werden. Nicht
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.— (*) Gleichwie der Salpeter-Geiſt/ wenn man ihn auf Koch⸗Saltz gieſſet/ einen Salpeter giebt: Alſo giebt der Koch⸗Saltz⸗Geiſt/ wenn man ihn auf reine Pottaſche/ oder ein gutes nitrum fixum gieſſet ein ſehr zartes Koch⸗Saltz/ welches weit reiner/ und zu allerhand wichtigen Chymiſchen Ar⸗ beiten dienlicher/ als das Gemeine. Die Opera- tion beſtehet darinnen/ daß man die Saltzen in warmen Waſſer aufloͤſet/ nltriret/ und alsdenn von den Spiritibus nach und nach ſo viel in die Solution eintropffelt/ biß es nicht gar mercklich mehr mitein⸗ ander brauſet. Sodann aber die uͤbermaͤßige Feuchtigkeit gelinde abdunſtet/ und die Saltzen an⸗ ſchieſſen laͤſſet. Wenn man dem auf dieſe Art ge⸗ machten oder producirtem Roch⸗Saltz einen Sal- peter-Geiſt zuſetzet; ſo treibet er den Saltz⸗Geiſt wieder aus/ und giebet einen weit ſchoͤnern Salpe- rer, als wenn er dem gemeinen Koch⸗Saltz zuge⸗ ſetzet wird. Gieſſet man aber einen Saltz⸗Geiſt auf den Salpeter; ſo treibet er den Salpeter⸗Geiſt nicht aus/ weil jener ſubriler und ſchwaͤcher als die⸗ ſer; ſondern er gehet nur ein wenig und kaum mercklich veraͤndert wieder heruͤber. Setzet man aber einen Vitriol-Geiſt dazu; ſo treibet er den Salpeter. Geiſt alſobald wieder davon/ und laͤſſet in dem Reſiduo einen Tartarum vitriolatum zuruͤck;
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