3 89(0) 8-
len. Welche groͤbere Materie aber ihndn zus
weilen erſtlich ſelbſt unter der Bereitung zuge⸗ 3 ſetzet worden/ wie ſolches bey dem Salperer zu⸗ g geſchehen pfleget. Und in dieſem Verſtande wer⸗ i den die Saltzen/ Roch⸗Saltz/ Vitriol. Alaun, ij Salpeter ꝛc. benennet. 3 3 In der letzteren Abſicht aber/ werden diejeni⸗ 4 1 gen gemiſchten Dinge mit dem Nahmen der Saſczen bezeichnet/ welche ohne Vermengung ſi einer groͤberen Fremd⸗Artigkeit(hetero genei· tatis) ein fluͤchtig⸗ dunſthafftes/ ſubtiles, ſcharffes/ mehr oder weniger aͤtzendes Beſtand⸗
Weſen in ſich haben/ und ſowohl mit Erde als Waſſer hurtig zuſammen gehen. V DSpolchemnach gehoͤren nur die ſogenannten ſa⸗ liniſchen Geiſter hieher/ nemlich der Spiritus oder das Sauer⸗Weſen/ welches im Schwefel/ Vitriol und Alaun ſtecket/ und in dieſen allen von einerley Art iſt: hiernaͤchſt dasjenige/ was im Sal⸗ peter, und endlich dasjenige was im Roch⸗Saltz verhafftet iſt. Denn gleichwie unter Schwefel/ Vitriol und Alann kein anderer Unterſchied befindlich iſt; als bloß die Perſchiedenheit der jenigen Materie, welche mit deren ſaltzigtem Theile zuſammen gegangen; Und zwar ſolchergeſtalt/ daß in ſo weit dieſelbige ſzliniſch ſind/ ſie nach ihrem wahrhafftig ſaliniſchen Theil ſchlechter⸗ dings miteinander uͤberein kommen: mithin bloß nach dem jenigen Theil differiren/ wel⸗ cher von dieſem Saltz⸗Theile ergriffen 35 en/


