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Erkalten aber ſchon rothgelb/ und wie ein Ter⸗ pentin/ oder weiches Hartz/ dick und jaͤhe blei⸗ bet. Eben dergleichen/ und noch dicker/ geſchie⸗ het/ wann man ſolcherley Oele mit einem gu⸗ ten Vitriol⸗Oel/ wiewohl mit etwas laͤngerer Zeit/ doch beyderſeits gebuͤhrlicher Vorſichtig⸗ teit/ tratiret. Wann man nun ſolches Hartz⸗ Weſen nochmals mit ſiedendem dalneo, ziem⸗ lich lang/ treibet/ daß alles noch uͤberfluͤßige fluͤchtige Oel davon kommt; ſo bleibt ein recht zäͤhes(und vom Vitriol⸗Oel recht ſchwartz⸗ braunes/ ja wohl gar Pech⸗hartes) Hartz⸗ Weſen übrig. Dieſes nun⸗und zumal das letz⸗ tere/ auß einer retorte uͤbergetrieben/ giebt ein roth oder braͤunlichtes/ dicklichtes Oel/ mit noch etwas ſauren(aber doch durch die Oeligkeit ge⸗ daͤmpften) ſpiritu.
Zum andern experiment aber bleibet/ ſon⸗ derlich von dem mit acido Vitrioli tractirten/ eben dieſelbige ſchwartze/ glaͤntzende/ unver⸗ brennliche/ und unſchmeltzbare Kohle oder caput mortuum, zuruck/ welche hie dem Mr. Nomberg auß dem Schwefel erſchienen. Wel⸗ che letztere Anmerckung/ auch ſelbſt auß dem ſtaͤrckſten/ zumal aber noch Oelichten ſpiritu ardente,(wiewohl in viel kleinerer Maaß/ und langer digeſtion,)ſich erzeigend/ von Kunckeln vornehmlich aufgezeichnet zu befinden.
Nun hat zwar das von Mr. Homberg auß⸗ gefuͤhrte experiment darinne ſeinen ſichtbaren
ſau⸗
ͤͤͤͤZͤIéͤͤnö
Nutzen/ daß dadurch ein guter Theil des ſcharf⸗
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