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G. E. Stahls Zufällige Gedancken und nützliche Bedencken über den Streit, Von dem so genannten Svlphvre, und zwar sowol dem gemeinen, verbrennlichen, oder flüchtigen, als unverbrennlichen, oder fixen
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ſauren Weſens auß dem Schwefel losgema⸗ chet und gleichſam frey vorgeſtellet wird.

Auch beſcheidet er ſich pag. 44. gantz wohl⸗ bedaͤchtlich/ daß man ſich vielleicht verwundern moͤchte/ wie ſo eine merckliche Menge waͤſſeri⸗ ges Weſen in dieſen deſtillationen ſich aͤuſſern koͤnnen; da zum wenigſten im Schwefel nie⸗ mand einiges/ geſchweige ſo vieles Waſſer/ ver⸗ muthen ſeyn koͤnte. Erkennet alſo ſelbſten/ daß das groͤſſeſte Theil der deſtillirten Oele Waſ⸗ ſer ſey/ von welchem das ſaure Saltz⸗Weſen des Schwefels nothdürftig annehmen koͤnnen⸗ daß es ihm zu einem vehiculo wie ein naſſer/ 5 ſelbſt waͤſſerichter ſpiritus uͤberzugehen ge⸗

ienet.

Allein/ ſo ein curioſer/ fleißiger und wohlge⸗ übter Arbeiter Mr. Homberg geweſen/ ſo hat es ihme doch ſo wohl an genaueſter Beurtheilung⸗ als geſamter Erfahrung zuſammengehoͤriger ex- perimenten gemangelt. Maſſen er ſonſten bil⸗

lig ſchlieſſen ſollen/ daß auch das deſtillirte Oel

ſeine innerſt vermiſchte Waͤſſerigkeit/ zumal in ſo mercklicher Menge/ nicht fahren laſſen koͤnte; es werde dann ſein brennliches Theil/ welches mit dem Waſſer die Vermiſchung des ſo fluch⸗ tigen Oels formiret/ ebenfalls und zwar haupt⸗ ſaͤchlich davon geſchieden. Dannenhero er in gegenwauͤrtiger Begebenheit nothwendig darauf gedencken ſollen/ wo dieſes dann alſo geblieben ſeyn moͤchte; und was bey den angefuͤhrten Umſtaͤnden und Bezeigungen/ oder phenowe⸗

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