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G. E. Stahls Zufällige Gedancken und nützliche Bedencken über den Streit, Von dem so genannten Svlphvre, und zwar sowol dem gemeinen, verbrennlichen, oder flüchtigen, als unverbrennlichen, oder fixen
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ner Nadeln(oder kuͤrtzerer/ doch oben eckigt zu⸗ geſpitzter/ halb durchſichtiger gelber Cryſtallen) auf dem Boden. Hievon das klare fluͤßige ab⸗ und wieder ein Pfund friſches Oel auf die Cryſtallen gegoſſen/ ſtarck digerirt; und die⸗ ſes ſo oſt/ etwa 4. a. mal wiederholt/ bis al⸗ ler Schwefel in dem Oel aufgelöfet bleibe. Alle dieſe ſolution in eine wohl raumige(weil es letztlich ſich ſchaumigt aufblaͤhet) glaͤſerne retorte gethan/ und mit ſehr gelinder Waͤrme/ Iz. bis 14. Tage lang anhaltend/ abdeſtilliret: ſo werden ohngefehr zwey Drittheil des ge⸗ brauchten Oels heil und klar/ jedoch zugleich bey 4. Untzen weißlichtes waͤſſeriges Weſen heruͤber gehen; welches letztere ſchwer am Ge⸗ wicht/ und ſo ſauer/ als ein ziemlich guter ſpi- ritus Vitrioli ſeyn wird. Nach dieſem wird das weiter uͤbergehende Oel roch erfolgen; deßwegen man den recipienten aͤndern/ und mit(ſehr langſam und vorſichtig) nach und nach vermehrter Hitze ſo lange fortfahren kan⸗ bis in 7. oder 3. Stunden Zeit/ mit letztlich ſtarckem Feuer/ alles/ was heruͤber wil und kan/

außgetrieben ſey. Hiezu kan man eine andere

glaͤſerne retorte zum recipienten brauchen. Es wird dann faſt das meiſte dieſes Oels/ ſon⸗ derlich auf die letzte/ ſehr hoch/ oder braunroth gefaͤrbet/ und dicke wie hartzigt uͤbergehen; jedoch noch etwas weiſſes und ſehr ſcharf ſauer/ waͤſſerichtes mitbringen. In der retorte a⸗

ber wird ein ſchwartzes/ ſchwammigt/ oder loͤ⸗ chericht