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kennen kan; als wird vielleicht nicht undienlich ſeyn/ ſolche geſamte Sache in etwas genauere Uaterſuchung und Erwaͤgung zu ziehen. Um nun darinnen deſto beſſer zum Zweck zu gelan⸗ gen/ wird am dienlichſten ſeyn⸗ erſtlich die Ar⸗ beit ſelbſten/ wie ſie ſich erweiſet/ vorzutragen; ſo dann/ theils durch anderweiter experimen- ten Anweiſung zu beleuchten/ was hierin eigent⸗ lich dem Schwefel beyzumeſſen ſey oder nicht: und dann letztlich auß einander zu ſetzen/ was nicht allein Mr. Hombergs Außdeutungen et⸗ wa im Wege ſtehen moͤchte; ſondern auch der wahren Beſchaffenheit gemaͤſſer erachtet und erfunden werden koͤnte. Von der Arbeit ſelbſten nun lautet ſein Vortrag an bezeichnetem Ort/ wie ſolget.
„Ich habe die princigia, welche die Vermi⸗ „ſchung des gemeinen Schwefels außmachen/ „von einander abgeſondert/ und jedes vor ſich „erhalten/ durch nachfolgende Arbeit.
„In einen Kolben(beſſer Phiole,) der ohnge⸗ „ſehr 2. Maaß halte/ 4. Untzen Schwefel⸗Blu⸗ „men/(oder allerſubtileſtes Pulver davon) ge⸗ „leget/ und daruͤber ein Pfund deſtillirtes Fen⸗ „chel⸗oder nur zartes Terpentin⸗Oel gegoſſen; „dieſes 8. Tage lang/ in ſo ſtarcker digeſtion, „als das Oel ertragen kan/ erhalten/ ſo wird das „Oel den Schwefel alle aufloͤſen/ und davon „ſehr hoch roth werden. Wann ſolches kalt „wird ſo ſcheiden ſich wohl 3. Untzen Schwe⸗ „fels wieder ab/ und den in Geſtalt Cryſtalli⸗
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