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Kupſer das Süber(nach gemeiner Redens⸗ Ar:) an ſich ziehe.
Davon iſt nun erſtlich zu mercken/ daß der⸗ gleichen Arbeit auf Gar⸗ oder ſchmeidiges Ku⸗ pfer gar nicht angehe; maſſen das Bley von ſolchem ſich gantz nicht wieder/ als entweder durchs Abtreiben mit groſſem Verluſt des Ku⸗ pfers/ oder mit Durchſtechen eines rohen Stei⸗ nes/ ſcheiden laͤſſet.
Was iſt aber nun Schwartz⸗Kupfer anders⸗ als ein noch ziemlich ſchweſelichtes Kupfer? Wann nun Bley unter geſchwefeit Kupfer kom⸗ met/ ſo greifft der am Kupfet hangende Schwoefel das Bley nicht an.
Was aber unter ſolchem ſchwefelichten Ku⸗ pfer noch von ebenfalls beſchwefelten Silber⸗ Staͤubchen ſtecket/ ſo dald ſolches das Bley be⸗ ruͤhret/ ſo greifft ſein Schwefel ein Koͤrnlein Bley an/ und laͤſſet das Silber ledig in das üͤbrige Bley fahren.
Was fuͤr weit geſuchte Außlegungen uͤber dieſes/ im Grund einfaͤltige Warck/ jederzeit ge⸗
machet worden/ iſt bekant/ und hat es noch der
Autor vom Holtz⸗Seygern und Beitzen auf⸗ gewaͤrmet; wie nemlich das Bley durch ſeinen kalren Mercurium mit dem gleichfals kalten Mercurio des Silbers eine naruͤrliche Gleich⸗ heit habe/ gleichſam magnetiſcher Weiſe das Silber auß dem hitzigen Kupfer an ſich ziehe/
und das Silder durch eine natuͤrliche Wi⸗
der⸗


