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08(0) 8 353 aber/ wann in eben ſolchen Gebirgen/ oder doch in der Nachbarſchaft/ reiche/ ja vielmehr arme Bley⸗Ertze zu haben: ſo werden die Kupfer⸗ Steine durch gebuͤhrliche Roͤſte/(entweder vor ſich/ oder auch wohl mit dem Bley⸗Stein zu⸗ gleich/) ſo ferne zugebrannt/ bis das Kupfer auf Schwartz⸗Kupfer/(indeſſen das Bley voͤllig) außgeroͤſtet.
Vordeſſen wurde dem durchgeſtochenen Schwartz⸗Kupfer das Bley im Vorherd zuge⸗
ſchlagen;z heut zu Tage gehet man auch darinne
mit gutem Grund kuͤrtzer/ und ſetzet es ſtracks mit Glett und Heerd durch den Ofen/ ſo viel zur Beſchickung nothig: da man nemlich des Bley Stich⸗Ofens uͤberhaben ſeyn/ und doch 9 allzugroſſe Bley⸗Verbrennung vermeiden
an.
Auf beyderley Weiſe bringet man ſo viel Bley unter das Schwartz⸗Kupfer/ daß es ſolches recht bequemlich und genugſam durchge⸗ het/ und das darunter haftende wenige Silber in ſich faſſen kan. Darauf giebt man ihm auf dem Seiger⸗Heerd ein bloſſes Gluͤh⸗Feuer; davon das Bley auß dem Kupfer außflieſſet/ das Kupfer aber/ dadurch gantz außgeſogen/ ſich in etwas zuſammen ſetzet: endlich auf dem Darr⸗ Ofen alles Bley moͤglichſt vollends davon auß⸗ geſchieden wird. Die geſamte Handlung kommt jetzo nicht/ ſondern nur die Urſach/ zur Be⸗ trachtung/ wie das Bley/ auß dem Schwartz⸗ 3 Kupfer


