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G. E. Stahls Zufällige Gedancken und nützliche Bedencken über den Streit, Von dem so genannten Svlphvre, und zwar sowol dem gemeinen, verbrennlichen, oder flüchtigen, als unverbrennlichen, oder fixen
Entstehung
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Thaler baares Geld/ alſo auß einer Herrſchaft in die andere/ verwendet und getragen worden/

und meiſtentheils noch damit continuiret wuͤr⸗ de: Da inzwiſchen in der einen ſolcher Staͤd⸗ te fortgefahren worden/ ein ſo liederliches Bier zu brauen/ daß ſie es ſelbſt nicht trincken moͤgen/ ſondern es nur unter diejenige geringe Leute loß werdẽ muͤſſen/ die das außwaͤrtige theurere nicht bezahlen konnen. In einer einigen/ wegen des Brandt⸗Wein Brand und Handels be⸗

nahmten Stadt/ ſind im Jahr 1603. da das Ge⸗ traͤyde in hohem Preiß geſtanden/ zum bloſſen Brandt⸗Wein brennen/ fuͤr Frucht und Holtz/ (welches an ſolchem Ort nicht theuer /) 103000. Thaler conſumiret worden: Welches ja Po- licey-Verſtaͤndigen einen mercklichen und er⸗ heblichen Umſtand und Erwaͤgung/ Handel⸗ und Wandels zu bedencken/ geben kan. In

Franckfurth am Mayn/ als dem Europens kundigem Stapel und Emporio der Francken⸗ und theils Rhein⸗und Neckar⸗Weine/ iſt eine/ in gebuͤhrender maſſe loͤbliche Verfaſſung/ und feſt geſtelte Ordnung und Satzung/ daß ein jeder Wein⸗Haͤndler/ der eine namhafte Menge Weins einmal in die Stadt hinein brin⸗ get/ ſolchen zu verhandeln/ gehalten iſt/ einen leiblichen Eyd aͤbzulegen/ daß ſeines guten »Wiſſens ſolcher Wein ſo rein und aufrichtig ſey/ wie(dem Bericht nach/ in formalien) ihn GOtt auß der Erden habe wachſen laſſen. Wann er ſolches zu thun ſeinem Geriſſs

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