(o) 801 derte weg mit den Raben um die Werte zu le⸗ ben: auch mit windgeſchwinder Wegblaſung der unheylbarſten Kranckheiten ein ſolcher Wunder⸗Mann zu werden’ dergleichen bis da⸗ bin die Welt nicht geſehen/ und/ ſo lang ſie noch ſtehen mag/ nicht ſehen wird. Es ſchiene alſo nicht eben ſo naͤrriſch/ nachzufragen/ wer die Kunſt könte/ als wohl zu gewarten/ daß ers ei⸗ nem ſolchen naſeweiſen Anfrager/ ſo zum Spaß/ nicht herſagen wuͤrde. Paracelſo gewiß wird noch ſo viel Redlichkeit nachgeſagt/ daß er ſein Lebtage niemand das Maul aufgeſperret habe daß er ihm die Kunſt fein treuhertzig ſagen wol⸗ te. Ich laſſe auch noch deren Meynung an ih⸗ ven Ort geſtellet ſeyn/ die ſich nicht zu Richtern machen wollen ob es ihme mehr am Wollen/ oder Koͤnnen/ gemangelt haben mochte. Wie es a⸗ der des Fuͤrwitzes angebohrne Airt iſt/ auf nichts erpichter zu ſeywals was nicht wohl zu glauben/ uder zu haben iſt wann er ſich nur einmal/ einen treflichen Bortheil oder Vorzug dadurch zu gewinnen/ in den Kopf gefaſſet: Alſo erwie⸗ ſe er ſolche auch in dieſer Forſchung. Paracel ſus wolte eben deßwegen/(nach Plutarchi de auriofitate vitanda, Hiſtoͤrichen) ſeinen Raͤ⸗ tzel und dunckeln Gleichniß⸗Mantel daruͤber ge⸗ deckt haben daß nicht ein jeder wiſſen ſolte/ was er darunter getragen haͤtte/ da zupften ihn die fuͤrwitzigſte Muͤßiggaͤnger an allen Orten und Enden/ und wolten ihm nicht nur daruntte au⸗ 3 in e
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G. E. Stahls Zufällige Gedancken und nützliche Bedencken über den Streit, Von dem so genannten Svlphvre, und zwar sowol dem gemeinen, verbrennlichen, oder flüchtigen, als unverbrennlichen, oder fixen
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