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G. E. Stahls Zufällige Gedancken und nützliche Bedencken über den Streit, Von dem so genannten Svlphvre, und zwar sowol dem gemeinen, verbrennlichen, oder flüchtigen, als unverbrennlichen, oder fixen
Entstehung
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6 230 80 chen Vermiſchung der natuͤrlichen? leibli⸗ chen Dinge; welche ſowohl durch verſtaͤndige Betrachtung, als kunſtreiche Handanlegung⸗ zu verrichten faͤllet/ und mit dem gemeineſten Namen/ Chymie oder Scheide⸗Kunſt be⸗ mercket wird; Als zu welcher nicht allein ſo Koſaa el allerley/ dem Anſehen nach gantz verſchiedener Stuͤcke/ ſich gieichſam darbieten: Sondern auch ſolche Vorſichtigkeit/ Aufmerck⸗ ſamkeit/ bedaͤchtliches und ordentliches Verfah⸗ ren/ und endlich oͤfters wiederholte Unterſu⸗ chung /zu endlicher beſtaͤndiger Entſcheidung der wahren Gewißheit/ erfordert wird/ daß ein faͤhi⸗ ger und wohlaufgeraͤumter Verſtand eine rech⸗ te Schule darinnen finden kan/ ſowohl ſeine wohlbedaͤchtliche Betrachtung/ als aufmerck⸗ ſame/ unverdroſſene/ und ſowohl wachſam als geduldige Ubung, und nicht anderſt als reiffe und recht buͤndige Beurtheilung/ ins Werck zu fetzen/ und zu gutem Ende hinaußtufuͤhren. Wie aber die Eingangs bemerckte/ gantz ver⸗ ſchiedene Forſchung⸗ und Erforſchungs⸗Ar⸗ ten/ bey aller Kunſt⸗ und nutz⸗reichen Begin⸗ nen Unterſuchung gemeiniglich gleichſam in die Wette lauffen; ja die erſte Gattung/ mit ihrem fluͤchtigen und eilfertigen Uberhüpfen in vol⸗ len Spruͤngen/ der bedachtlich fortſchreitenden Erkundigung manchen Weg abläͤufft/ und gantz begierig voreſlet; Darinnen auch/ durch zu⸗ faͤllige Merckmahle/ und ohngefaͤhr erblickende Anzeigungen, dergeſtalt befördert wird/ daß ſie man⸗

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