Kraft des perpendicu⸗ Kraft des horizontalen
Grad. lairen Planums. Planums. 00— 10,,000— 0,000 10— 9,698.— 0,302 20— 8,828— 1,172 30— 7,50—. 2,500 40⁰— 5,863— 4,132 50— 4,132— 5,868 60— 2,500— 2,509 70— 1,172— 8,823 80— 0,302— 9,598 99— 0,000— 10,000.
Es iſt in der zweiten Aufgabe gezeigt, daß mehr als die Haͤlfte der Kraft noͤ⸗ thig ſeyn wuͤrde, um die Scholle bis auf 20 Grade zu erheben; und hieraus folgt, daß das perpendiculaire Planum beinahe die ganze Kraft anwendet, bis die Scholle zu dieſer Hoͤhe kommt. Aus dieſem Grunde muß der vorderſte Theil des Streich⸗ bretts[da wo bei dem gewoͤhnlichen teutſchen Pfluge die Grießſaͤule ſteht,] eine ſchiefe Ebene, und daſelbſt ſo ſcharf oder ſpitzig ſeyn, als die Natur des Inſtruments, oder deſſen Material es nur zulaͤßt. Da die Spitze des Streichbretts die Scholle abſchneidet, ſo iſt dieß nothwendig. Da nun bei einer ſchiefen Ebene die Hoͤhe ſich zur Laͤnge verhaͤlt, wie die Kraft zur Laſt; ſo folgt daraus, daß wenn die Hoͤhe und die Laſt gegeben ſind, die Kraft um ſo geringer ſeyn darf, je groͤßer die Laͤnge iſt.
Die bisherigen Unterſuchungen, waren insbeſondere nothwendig, um zu zeigen, in welcher Art die Scholle gehoben wird, das Streichbrett ſeine Wirkung aͤußert, und welche doppelte Kraft es anwendet, nehmlich die als ſchiele Ebene, welche ſenkrecht und welche horizontal wirkt.
Es wuͤrde nicht ſchwierig ſeyn, die Geſtalt der Curve zu finden, welche die Auſſenſeiten dieſer doppelten ſchiefen Ebene, um ein Gleichgewicht zu erhalten, haben muͤßten, wenn die umzukehrende Scholle aus ſehr wenig zuſammenhaͤngenden Theilen beſtaͤnde, aber da dieß nicht der Fall iſt, im Gegentheil der obere Theil des Bodens,
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